Wie geht es Kaitness?

Nun, ich bin ja nicht immer die, die mit dem „Mainstream“ geht. Ich lese oft Bücher, die schon längst die Bestseller-Listen wieder verlassen haben, der Geist aber dennoch irgendwie in den Medien schwebt, sei es durch Film-Vorstellungen oder ähnliches.

So kam es, das ich jetzt erst die Trilogie zu „Tribute von Panem“ gelesen habe. Beim ersten Teil kaute ich etwas daran, weil ich zwischendurch den Film gesehen hatte. Na ja, so andere Dinge wie Baby etc. kamen noch dazwischen. Also las ich den ersten Teil erst im Sommer diesen Jahres aus. Dennoch war ich begeistert und wollte unbedingt die Geschichte um Kaitness, Peeta und Gale weiter verfolgen.

Das tat ich dann auch, in diesem Monat. Und irgendwie … schwuppdiewupp, hatte ich das Buch durch, nach nur drei Tagen. Für mich schon besonders schnell, weil inzwischen aus dem Baby ein Kleinkind geworden ist und ich irgendwie tagsüber gar nicht so viel Zeit habe. Kaum hatte ich den zweiten Teil durch, habe ich mir den dritten Teil auf den eBook-Reader runtergeladen und einfach weitergelesen …

Wenn der Papa sich also um das Kleinkind kümmerte, saß ich in der Küche auf dem harten Stuhl und las. Küche aufräumen? Keine Zeit. Einkaufsliste schreiben? Ne, dann morgen früh (wo ich natürlich auch wieder in der Geschichte las, während Kind noch schlief). Und Wäsche bügeln? Oh bitte … da gibt es wichtigeres … In jeder sich bietenden Situation habe ich also gelesen und war völlig weg aus dieser Welt.

Kurz vor dem Ende des dritten Teils, es war ein Freitag morgen, stand ich völlig übermüdet in der Küche, gähnte und der Kaffee half auch nicht wirklich, die verquollenen Augen weiter als auf das Mindestmaß zu öffnen, da ging mir tatsächlich ein Gedanke durch den Kopf: „Wie geht es jetzt wohl Kaitness?“

Das muss man wohl unter dem Begriff „Irrungen ist menschlich“ abtun … So etwas ist mir ja noch nie passiert.

LG, Elke 🙂

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