Sebastian Fitzek: Der Augensammler

3426198517Sebastian Fitzek: Der Augensammler

erschienen: 2010
Verlag: Droemer/Knaur
Seitenanzahl: 448 Seiten
ISBN-10: 3426198517
ISBN-13: 978-3426198513
Dies ist der 1. Teil der Alina Gregoriev-Serie

Inhaltsangabe:

Alexander Zorbach, ehemaliger Polizist, nun Reporter in der Sparte Kriminalität und Gewaltverbrechen, ist schon seit einiger Zeit an der Geschichte um „den Augensammler“ dran. Der Augensammler tötet die Mutter und entführt das Kind. Der zurückgebliebene Vater hat 45 Stunden Zeit, sein Kind zu finden, ansonsten stirbt es und der Täter entfernt dem Kind ein Auge.

Gerade wurde wieder ein Opfer vom Augensammler gefunden und die Zeit rast dahin. Zorbach fällt jedoch selbst ins Visier der Ermittler, da er offensichtlich vom Tatort noch nichts wissen konnte und obendrein dort seine Brieftasche gefunden wurde, die er zuvor schon emsig gesucht hat. Ohne es sich selbst oder der Polizei erklären zu können, warum diese Hinweise nun auf ihn deuten, zieht er sich auf sein Bootshaus zurück und findet dort eine junge Frau vor: Alina!

Sie ist Psysiotherapeutin und obendrein noch blind. Aber als sie Zorbach erzählt, sie hätte am gestrigen Tag den Augensammler behandelt und bei der Berührung eine Vision gesehen, weiß Alexander nicht mehr, was richtig oder falsch ist. Dennoch macht er sich zusammen mit Alina auf Spurensuche und der Polizei immer einen Schritt voraus.

Und es wird kein einfacher Tag für ihn, denn das nackte Grauen steht ihm noch bevor.

Mein Fazit:

Dies ist wieder ein typischer Fitzek-Roman. Spannend von der ersten Seite, mit vielen Drehungen und Wendungen und natürlich Nervenkitzel pur. Und wieder hat sich der Autor einen Schabernack getrieben. Das Buch beginnt mit Seite 442 und dem Epilog, nachfolgend 83. Kapitel. Ich überlegte kurz, ob ich von hinten anfangen sollte *smile*

Die Figur Alexander Zorbach hat Ecken und Kanten, erscheint gelegentlich rauh, aber er hat eine sehr weiche Seite. Jedenfalls hat er sehr viel Persönlichkeit und das macht das Buch obendrein noch interessanter. Überwiegend wird die Geschichte aus seiner Sicht erzählt, aber gelegentlich schwenkt es dann zu einer andere Person. Und tatsächlich bleibt man bis zum Schluss im Dunkeln, wer der Augensammler ist.

Alexander Zorbach erzählt noch einem Zeitungs-Artikel, das auf einen früheren Fitzek-Roman hinweist, nämlich „Das Kind“. Das ist das Schöne, der Autor ist seinem Stil treu geblieben. Ich hoffe, wir lesen noch viele spannende Bücher von Herrn Fitzek, denn diesen kann ich 100% empfehlen – allerdings nicht unbedingt für schwache Nerven.

Anmerkung: Die Rezension stammt aus Juli 2010.

veröffentlicht am 14.09.14!

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