Joy Fielding: Sag Mami Goodbye

3442457750Joy Fielding: Sag Mami Goodbye

Originaltitel: Kiss Mommy Goodbye (1980)
übersetzt von Günther Panske
Verlag: Goldmann Verlag
Seitenanzahl: nicht bekannt
ISBN-10: 3442457750
ISBN-13: 978-3442457755

Inhaltsangabe:

Während des Sorgerechts-Prozesses gegen ihren Mann Victor erinnert sich Donna Cressy an ihre Ehe zurück. Eine Ehe, in der die seelische Gewalt an der Tagesordnung ist. Banalitäten werden für Donna zur Chefsache, denn für alles und jedes muß sie sich rechtfertigen. Während es für Donna völlig normal ist, wie sie sich aufgrund dieser Grausamkeiten verhält, so benimmt sie sich für Außenstehende äußerst merkwürdig, als wäre „sie nicht ganz richtig im Kopf“. Und doch gewinnt sie das Verfahren um das Sorgerecht ihrer Kinder Adam und Sharon.

Inzwischen in einer neuen liebevollen Beziehung, beginnt Donna mit ihren Kindern ein neues Leben. Doch was sie nicht ahnt, ist die Tatsache, das Victor sein Versprechen, welches er ihr bei der Hochzeit gab, wahrmacht: „Wenn Du mich verläßt, lösche ich Dich aus!“ In der Wahrnehmung seines Besuchsrechts entführt er die Kinder zu einem unbestimmten Ziel. Alles hat er hinter sich gelassen, was darauf schließt, das er mit den Kindern nicht mehr zurückkehrt. Donna fällt in ein tiefes Loch. Wo sollte die Suche nach den Kindern beginnen? Sie steht mit ihrem neuen Lebensgefährten Mel ziemlich allein da, denn der Polizei sind die Hände gebunden. Die eigenen Kinder zu entführen ist halt legales Kidnapping.

Victor ruft in unregelmäßigen Abständen an. Nicht etwa, um den Kindern den Zugang zur Mutter zu ermöglichen. Nein, um Donna zu quälen. Den Kindern erzählt er, sie wollte sie nicht mehr. Und als sie beginnt, sich mit der Tatsache abzufinden, das sie ihre Kinder wohl nie mehr wiedersehen würde, ruft er wieder an. Und da spürt Donna plötzlich, das es doch noch eine Chance gibt.

Mein Fazit:

Ein sehr spannender Thriller von Joy Fielding. So lebensnah ist der Roman geschrieben. Die Figuren, so detailgetreu erklärt und dabei erscheinen sie so natürlich, das man sich mit der Heldin Donna identifizieren kann. Und die Streit-Dialoge sind so gut geschrieben, das man selbst als Leserin am Ende nicht mehr weiß, worum der Streit eigentlich am Anfang handelte. Unbedingt zu empfehlen!!!

Anmerkung: Die Rezension stammt aus Mai 2001.

Veröffentlicht am 28.09.14!

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