Danielle Steel: Was das Herz will

3426511886Danielle Steel: Was das Herz will

Originaltitel: Matters of the Heart (2009)
übersetzt von Silvia Kinkel
Verlag: Knaur Taschenbuch
Seitenanzahl: 336 Seiten
ISBN-10: 3426511886
ISBN-13: 978-3426511886

Inhaltsangabe:

von amazon.de: Hope Dunne ist eine erfolgreiche New Yorker Fotografin. Nach zwei schweren Schicksalsschlägen hat sie endlich zurück ins Leben gefunden und ist glücklich als Single. Erfüllung findet sie in ihrer Arbeit. Als sie ein Porträt des Schriftstellers Finn O’Neill anfertigen soll, erobert der charmante Ire ihr Herz im Nu. Hope scheint ihren Traummann gefunden zu haben. Bis sie nach und nach feststellt, dass er von einem Lügengeflecht umgeben ist. Es dauert nicht lange, und Hopes Traum beginnt sich in einen Albtraum zu verwandeln.

Mein Fazit:

Ich habe in den letzten 15 Jahren fast alle Danielle Steel-Romane gelesen. Vor einigen Jahren hatte ich schon bemängelt, das die Autorin sich in ihrem Schreibstil nicht wirklich weiter entwickelt. Was ich eigentlich sehr schade finde. Und mit „Was das Herz will“ ist sie sich ihrer Linie treu geblieben. Es geht um Hope Dunne, die als Fotografin international anerkannt ist, jedoch zwei Schicksalschläge verkraften muss. Zum einen die Erkrankung ihres Ex-Mannes und der plötzliche Tod ihrer Tochter. Um die Verluste zu verarbeiten, war sie nach Indien gegangen und fand dort ihre innere Mitte zurück.

Auch wenn sie durch die Scheidung sehr reich wurde, so ist sie allein und damit kann der Autor Finn O’Neill im Sturm ihr Herz erobern. Was Hope nicht weiß, ist, das Finn notorisch pleite ist, eine dunkle Vergangenheit hat und eigentlich nur nach ihrem Geld trachtet. Um sein Ziel zu erreichen, setzt er ziemlich primitive Verhaltenmuster ein und scheint damit Erfolg zu haben. Obwohl Hope von Anfang ein komisches Gefühl hat, gibt sie der Beziehung eine Chance, es ist sogar von Heirat die Rede. Doch dann zeigt Finn sein wahres Gesicht und sie spürt, das sie in großer Gefahr schwebt.

Und wieder spielt der Roman nicht in der normalen alltäglichen Welt, sondern in den Sphären der Reichen und Schönen. Ein Pluspunkt – auch dort ist nicht alles perfekt. Und die Autorin hat zwei ernste Themen angesprochen, zum einen die Parkinson Erkrankung des Ex-Mannes und dann noch das psychopathische Verhalten von Finn O’Neill. Zum ersten ist nicht wirklich so viel geschrieben worden und beim zweiten Thema wurde es dann auch richtig spannend. Aber auch da hat es sich die Autorin in meinen Augen leicht gemacht und einige Personen mit ins Spiel gebracht, die Hope wie selbstverständlich geholfen haben. Sei es drum, spannend war es trotz allem, auch wenn die Geschichte keinen großen nachhaltigen Eindruck machte.

Nach wie vor lese ich die Bücher dieser Autorin gern. Obwohl es einiges zu bemängeln gab, so hat es doch etwas Vertrautes. Und ich freue mich schon ihren nächsten Roman.

Anmerkung: Ich habe es als eBook gelesen.

Veröffentlicht am 13.11.14!

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