Batman Begins

usaBatman Beginns (2005)

 

B000ESSSR0Regie: Christopher Nolan
Drehbuch: David S. Goyer, Christopher Nolan
Produktion: Charles Roven, Emma Thomas, Lorne Orleans
Musik: Hans Zimmer, James Newton Howard
Kamera: Wally Pfister
Darsteller: Christian Bale, Michael Caine, Katie Holmes, Liam Neeson, Gary Oldman, Cillian Murphy, u.v.a.
Dauer: 140 Minuten
Romanvorlage: Comic-Verfilmung
Dies ist der 1. Teil der „The Dark Knight-Reihe“.

Inhaltsangabe:

Bruce Wayne (Christian Bale) ist ziellos und lässt sich vom Leben treiben. Eher sucht er die Nähe der Armen und Schwachen, als sich im ererbten Imperium seines Vaters (Linus Roache) zu ereifern und damit dem Vorbild seines Vaters nachzukommen. Bruce hat den Tod seiner Eltern, als er ein Kind, bislang nicht überwunden. So ist es für Henri Ducard (Liam Neeson) ein leichtes Spiel, ihn in ein Kloster zu locken, ihn auszubilden. Doch ihn für die dunklen Mächte zu gewinnen, gelingt ihm nicht.

Bruce Wayne kehrt zurück nach Gothom City, das sich so sehr von dem verändert hat, was er kannte. In Gothom City herrscht Korruption und eine hohe Kriminalität. Um dem Einhalt zu gebieten, entwickelt Bruce Wayne eine besondere Maske, unter anderen aus den Beständen seines eigenen Konzerns. Dieser wird geleitet von Mr. Earle (Rutger Hauer), der jedoch mehr an Profit denn als wohltätigen Bemühungen interessiert ist, so wie es einst der Konzernchef plante. Mr. Earle plant den Börsengang.

Als Fledermaus verkleidet versuch sich Bruce Wayne dem kriminellen Treiben in der Stadt entgegen zu setzen. Nach kleinen Übungen gelingt es ihm auch ganz gut und die Menschen werden aufmerksam auf ihn, wie z. B. der unbestechliche Polizist Lieutenant James Gordon (Gary Oldman) und die idealistische Staatsanwältin Rachel Dawes (Katie Holmes) (diese kennt Bruce Wayne noch aus Kindertagen).

Aber dann stößt er auf ein viel größeres Komplott, wo sogar Totgesagte wieder auferstehen. Gothom City ist in Gefahr und nur er kann ein Massaker verhindern.

Mein Fazit:

Lange habe ich mich um diesen Film gedrückt. Vor Jahren noch habe ich ganz gern Batman gesehen, aber als es mir in den Filmen zu bunt wurde, habe ich dankend abgelehnt.

Dieser Film ist so ganz anders. Ich bin ganz angetan von dieser Batman-Version, denn er zeigt die Anfänge, die Zweifel, Ängste, Wut und auch Schuldgefühle des Bruce Wayne. Christian Bale hat für mich die Figur genau getroffen, sowohl optisch als auch in seiner Arbeit als Darsteller. Er kann sowohl den Playboy wie auch den ernsthaften Junggesellen mimen, dem nichts mehr am Herzen liegt als die Stadt vor den Kriminellen zu bewahren. Insgesamt hat der Film für mich eine größere Glaubwürdigkeit als die vorangegangenen Filme, obwohl ich mir natürlich durchaus bewußt bin, das vieles in der Realität so nicht funktioniert.

Das Staraufgebot hat mir sehr imponiert. Gary Oldman in einer einfachen Polizisten-Rolle zu sehen ist für mich sehr eigenartig gewesen. Aber ich habe ihm die Rolle ebenso abgekauft, ebenso auch Cillian Murphy den Dr. Jonathan Crane. Ein absoluter Hochgenuß waren für mich jedoch Katie Holmes, Sir Michael Caine und Morgan Freeman, die das Geheimnis um Bruce Wayne kennen, ihn aber mit allen Kräften unterstützen. Christopher Nolan hat nicht nur ein tolles Drehbuch geschrieben. Er hat es meines Erachtens zu 95% umgesetzt.

Mir hat der Film sehr gefallen und ich werde mir demnächst noch die Fortsetzung ansehen.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 20.12.2009!

Veröffentlicht am 17.11.14!

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