Message in a Bottle

usaMessage in a Bottle – Der Beginn einer großen Liebe (1999)

Regie: Luis Mandoki
Drehbuch: Gerald Di Pego
Produktion: Denise Di Novi, Kevin Costner, Leslie Weisberg
Musik: Gabriel Yared
Kamera: Caleb Deschanel
Darsteller: Kevin Costner, Robin Wright, Paul Newman, John Savage, Illeana Douglas, Robbie Coltrane, u.v.a.
Dauer: 126 minuten
Romanvorlage: „Weit wie das Meer“ von Nicholas Sparks

B00004TYXTInhaltsangabe:

In Chicago entläßt Theresa Osborne ihren Sohn zu seinem Vater, von dem sie seit Jahren geschieden lebt. Die freien Tage nutzt sie, um an der Ostküste der USA Urlaub zu machen. Beim Joggen am Strand findet sie eine rätselhafte Flaschenpost. Der Brief, mit der Maschine getippt, ist sehr einfühlsam geschrieben und drückt Sehnsucht, Einsamkeit und Liebe zu einer verlorenen Person aus. Völlig angetan von dieser Flaschenpost nimmt sie den Brief mit und zeigt ihn in der Redaktion, wo sie als Rechercherin beim „Chicago Tribune“ arbeitet. Ihr Chef, der Kolumnist Charlie, veröffentlicht diesen Brief ohne ihr Einverständnis. Doch die Reaktion auf diesen Artikel ist überwältigend. Theresa durchsucht die Fanpost. Dort findet sie einen weiteren Brief von dem geheimnisvollen „G“. Ein Leser hatte ihr diesen zugechickt. Nach ein paar Recherchen findet sie tatsächlich den Absender und beschließt, ihn aufzusuchen. Was sie vorfindet, ist ein einsamer und gutaussehender Mann namens Garrett. Er ist Bootsbauer und mit dem Meer leidenschaftlich verbunden. Sie lernen sich kennen, er zeigt ihr sein Reich.

In seinem Haus entdeckt sie die Frau, die sein Herz so vermißt: Katherine! Sie ist vor zwei Jahren gestorben, doch in seiner Welt lebt sie noch. Trotzdem verlieben sich Theresa und Garrett und verbringen ein paar schöne und romantische Tage in seiner Küstenstadt. Doch sie muß zurück nach Chicago. Die Trennung fällt ihnen schwer. Bald besucht er sie in ihrer Welt, der Stadt voller Leben. Er freundet sich mit ihrem Sohn Jason an und sie gehen gemeinsam zum großen See auf einen Segeltörn. Durch einen unglücklichen Zufall findet er die Briefe, die sie gefunden hat und sein Vertrauen wird tief erschüttert, denn sie hatte ihm die Wahrheit bislang verschwiegen. Völlig enttäuscht und in seinem Innersten zerrüttet reist er nach North Carolina zurück und sie wartet auf ein Zeichen von ihm.

Mein Fazit:

Ein Film voller Gefühle. Man sollte ihn nicht ansehen, wenn man Liebeskummer hat, denn dann ist die Entsorgung der Papiertaschentücher äußerst schwierig. Kevin Costner spielt oscarreif in der Rolle des eigenbrödlerischen Garrett. Robin Wright Penn ist für die Rolle der Theresa keine Fehlbesetzung. Die herrlichen Landschaftaufnahmen untermalen die ganze Szenerie der Einsamkeit und der gute alte Paul Newman fühlt sich in seiner Rolle sichtlich wohl, denn er brachte gelegentlich Pepp in die ganze Geschichte.

Allerdings habe ich das Buch zuerst gelegen und einige Ungereimtheiten habem mein Film-Vergnügen ein wenig betrübt. Der Streit zwischen den Familien ist im Buch überhaupt nicht erschienen und wohl nur wegen der Dramatik mit eingebunden worden. Garrett ist im Buch auch nicht Bootsbauer, sondern ein Ladenbesitzer mit Strandartikeln und gibt Tauchkurse. Aber dennoch sollte man sich dieses Filmhighlight nicht entgegen lassen ;-)) Taschentücher in jedem Falle bunkern!

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 14.02.2008!

Veröffentlicht am 21.11.14!

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