Thomas Thiemeyer: Die Stadt der Regenfresser

3785565747Thomas Thiemeyer: Die Stadt der Regenfresser

erschienen 2009
Verlag: Loewe Verlag
Seitenanzahl: 448 Seiten
ISBN-10: 3785565747
ISBN-13: 978-3785565742
Dies ist der 1. Teil der Chroniken der Weltensucher-Reihe.

Inhaltsangabe:

Berlin, Ende des 19.ten Jahrhunderts: Der Dieb Oskar macht bei seinen Streifzügen die Bekanntschaft des Forschers Carl Friedrich Donhauser, der sich selbst Humboldt nennt und als illegetimer Sohn des großen Alexander von Humboldt bezeichnet.

Oskar kann sein Glück kaum fassen, als Humboldt ihn nicht bestrafen will für seinen kleinen Diebstahl, sondern er möchte ihn mitnehmen auf eine Expedition in die peruanische Anden. Begleiten wird sie Eliza, eine hawaianische Heilerin und Charlotte, eine Nichte des Forschers und Wilma, die Kiwi, die für Humboldt ein volles Familienmitglied ist.

Es geht die Legende um, das es in den Bergen der Anden eine Stadt über den Bergen gibt, die sogenannte Stadt der Regenfresser. Aber nicht nur Humboldt ist daran interessiert, auch andere machen sich auf den Weg und gemeinsam erleben sie Abenteuer sondergleichen.

Mein Fazit:

Dies ist nicht mein erstes Buch von Thomas Thiemeyer und das wird auch nicht das letzte sein.

„Die Stadt der Regenfresser“ entpuppt sich als spannender Abenteuer-Roman für Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen. Flüssig, mit guten Beschreibungen der Landschaften gespickt und mit einigen kleinen wissenschaftlichen Aspekten (die man jedoch sehr gut verstehen kann) hält man ein Buch in der Hand, das man erst ablegen kann, wenn man es aushat. Nebenbei erfährt man einiges vom Voodoo-Zauber und von den peruanischen Anden.

Die Persönlichkeiten haben Tiefgang und wirken authentisch. Und Wilma, die kleine Kiwi, ist der Star des Buches. Obwohl es nur ein kleiner Laufvogel ist, wird sie von der gesamten Gruppe geliebt und niemals im Stich gelassen. Das sorgt für das Kindchen-Schema beim Leser und gibt der Geschichte eine feine Würze.

Alles in allem ist es mir 5 von 5 Sternchen wert und ich werde mit Sicherheit den Folgeband lesen.

Anmerkung: Die Rezension stammt aus Juni 2010.

Veröffentlicht am 27.11.14!

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