Oliver Twist (2005)

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Regie: Roman Polanski
Drehbuch: Ronald Harwood
Produktion: Robert Benmussa, Roman Polanski, Alain Sarde
Musik: Rachel Portman
Kamera: Pawel Edelman
Darsteller: Barney Clark, Ben Kingsley, Richard Durden, Jamie Foreman, Ian McNeice, Jeremy Swift, u.v.a.
Dauer: 130 Minuten
Romanvorlage: „Oliver Twist“ von Charles Dickens

B000FO86R0Inhaltsangabe:

Oliver Twist (Barney Clark) wächst im Waisenhaus auf. Mit zehn Jahren wird er an eine Adoptiv-Familie abgegeben, wo er nur Demütigungen und Mißhandlungen erlebt und zudem schwer arbeiten muss. Daher flieht er und versucht in London sein Glück. In London kommt er jedoch völlig verhungert und herunter gekommen an.

Er findet Unterschlupf bei der Bande von Fagin (Ben Kingsley). Die anderen Jungen der Bande stehlen Nahrung und Tücher und bringen Oliver neue Stiefel und Tricks bei. Gerade soll er auf die Probe gestellt werden, aber seine Kumpels werden bei einem Diebstahl gesehen. Und er erweist sich als unschuldig und berührt somit Mr. Brownlow’s (Edward Hardwicke) Herz, als Oliver vor Gericht steht.

Oliver ist überglücklich, ein richtiges Zuhause gefunden zu haben und erhofft sich ein dauerhaftes Leben bei Mr. Brownlow. Aber kaum verlässt er das Haus, wird er von Fagin’s Bande geschnappt und zum Verhör ins Versteck gebracht. Wird Oliver Twist doch noch seine Unschuld beweisen können? Wird er Mr. Brownlow wiedersehen?

Mein Fazit:

Eine weitere Adaption von Charles Dicken’s Klassiker. Schon einige Male in anderer Form gesehen, zuletzt in „Der Klang des Herzens“. Ich dachte mir, das Roman Polanski’s Version womöglich eine interessante Variante darstellt.

Bedauerlichweise hat es mir aber nicht soo gut gefallen. Zwar glänzt der Film durch die Kulisse und Ausstattung, die in der Tat sehr glaubwürdig und echt wirkt. Die Geschichte selbst überzeugte mich nicht ganz so sehr. Stellenweise war der Film langatmig, einige Szenen hätten ruhig rausgeschnitten werden können. Ob sie für das Verständnis des Stoffes hilfreich war, weiß ich nicht so genau.

Ich habe das Buch noch nicht gelesen, daher kann ich mir dazu keine Meinung erlauben. Aber ich fand den Film nicht so spannend. Die Darsteller waren ok, Ben Kingsley als der scheinbar fiese Fagin hat mir von allen am Besten gefallen. Auch ziemlich aufwendig dabei war wohl seine Maske.

Alles in allem eine nette Unterhaltung, aber ich denke mir mal, es gibt bessere Interpretationen, daher von mir nur 80%.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 25.12.2008.

Veröffentlicht am 03.12.14!

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