Drei Haselnüsse für Aschenbrödel (1973)

slovakiaDrei Haselnüsse für Aschenbrödel (1973)
Originaltitel: Tri orísky pro Popelku

B00026ZDFERegie: Václav Vorlícek
Drehbuch: Frantisek Pavlícek
Musik: Karel Svoboda
Kamera: Josef Illík
Darsteller: Carola Braunbock, Dana Hlavácová, Rolf Hoppe, Karin Lesch, Libuse Safránková, Pavel Trávnícek, u.v.a.
Dauer: 75 Minuten
Romanvorlage: Märchen nach den Gebrüder Grimm

Inhaltsangabe:

Aschenbrödel lebt auf dem Gut ihrer Stiefmutter mit dessen verzogener Tochter. Der Vater ist vor einigen Jahren verstorben und vorher wurde sie als „seine“ Prinzessin behandelt, jetzt ist sie Küchenmagd und muss genauso schwer arbeiten wie die anderen Mägde und Knechte. Einzig der Hund Kasper und der Schimmel Nikolaus unterbrechen ihr tristes Dasein und sie flieht gelegentlich in einen Verschlag, der ihr von ihrem Erbe noch übrig geblieben ist. Dort ist sie wie jedes andere Mädchen, das von einem Prinzen träumt und sie mitnimmt in eine bessere Welt.

Tatsächlich kommt das Königspaar und dessen verzogener Sohn. Der Prinz soll verheiratet werden, damit er endlich Verantwortung übernimmt. Dieser hat jedoch nur die Jagd im Kopf und andere Flausen. Selbst der Hauslehrer hat seine liebe Mühe mit ihm.

Aschenbrödel’s Stiefmutter sieht ihre Chance gekommen, die Tochter gut zu verheiraten. Der Gutsvorsteher wird in die Stadt geschickt, um Stoffe zu holen. Auf dem Weg fallen ihm drei wundersame Nüsse in den Schoß, die er dem Aschenbrödel gibt. So schlicht, wie das Geschenk auch ist, so wirkungsvoll ist es auch.

Mein Fazit:

Dieser Film ist seit Jahren Pflichtprogramm zu Weihnachten. Die letzten Jahre hatte ich keine Zeit, ihn zu sehen, gestern nachmittag lag ich einfach entspannt auf der Couch und habe mir dieses wundervolle Märchen angeschaut.

Natürlich ist die Tricktechnik nicht mit der heutigen zu vergleichen. Aber angesichts des Alters ist es schon eine beachtliche Leistung. Die Heldin ist nach wie vor schön anzusehen und das berührendste für mich ist immer noch die Musik. Sie ist einem einfach im Ohr.

Ein schönes Märchen, um sich auf Weihnachten einzustimmen. Bei mir hat es gestern zumindest geklappt.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 27.12.2007.

Neu veröffentlicht am 24.12.14!

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