Braveheart

usaBraveheart (1995)

 

B00005RFGFRegie: Mel Gibson
Drehbuch: Randall Wallace
Produktion: Bruce Davey, Mel Gibson, Alan Ladd Jr.
Musik: James Horner
Kamera: John Toll
Darsteller: Mel Gibson, Sophie Marceau, Catherine McCormack, Patrick McGoohan, Brendan Gleeson, Angus Macfadyen, u.v.a.
Dauer: 177 Minuten

Inhaltsangabe:

Ende des 13.ten Jahrhunderts: William Wallace (Mel Gibson) kehrt als Mann in seine schottische Heimat zurück. Er möchte Frieden und eine Familie gründen. Als Junge musste er erleben, wie die Engländer seinen Vater und viele Freunde töteten. Von seinem Onkel in die Obhut genommen, lernte er die Kampf- und Kriegskunst und wurde schulisch ausgebildet und bereiste ferne Länder.

In Schottland zurück, trifft er wieder auf die bezaubernde Murron (Catherine McCormack) und heiratet sie heimlich. Doch die englische Garnison belästigt seine Frau und tötet sie, um William Wallace aus seinem Versteck zu locken. Doch er mischt die Garnison mit seinen Freunden auf und beginnt einen Rachefeldzug gegen die englische Besatzungs-Macht.

König Edward I (Patrick McGoohan), Longshanks, missfällt diese Tatsache ganz und gar und lässt seine junge und charmante Schwiegertochter, Prinzessin Isabelle (Sophie Marceau) für ihn sprechen. Doch Isabelle ist unglücklich in ihrer Ehe zum jungen König und beeindruckt von William’s Stärke und Glaube an Freiheit und Gerechtigkeit. Sie hilft ihm im Kampf gegen die Engländer.

Die schottischen Edelmänner, allen voran Robert the Bruce (Angus MacFadyen) denken nur an ihre Ländereien und Güter. Als der englische König ihnen noch mehr Land verspricht und dafür Verrat an William Wallace verlangt, rennt dieser in einen verzweifelten Kampf.

Mein Fazit:

Ich habe den Film schon einige Male gesehen und immer wieder begeistert er mich. Mel Gibson hat nicht nur die Hauptrolle übernommen, sondern auch Regie geführt. Und ich muss ihm gestehen, es ist ihm 100%ig gelungen. Das monumentale Werk um William Wallace, den es tatsächlich gegeben hat und letztendlich einen grausamen Tod starb, kämpfte um die Freiheit Schottlands.

Inwieweit der Film sich an die Wahrheit gehalten hat, kann wohl niemand beurteilen. Womöglich wurde vieles hinzugedichtet, um die Dramatik des Films ein wenig zu steigern. Letztendlich bekommt es dem Film aber nur gut. Trotz der Länge von 171 Minuten ist der Film nicht eine Sekunde langweilig. Zugegeben, die Kampfszenen sind brutal (auch die Pferde wurden involviert, ich hoffe, sie starben nicht wirklich dabei) und auch der Schluss ist bewegend und packend, aber es ist keine Minute kitschig und garantiert immer wieder Gänsehaut.

Die Musik, die zuweilen witzigen oder auch romantischen Szenen geben dem Film einfach alles, was es braucht: Abenteuer, Action, Romantik und Anspruch. Ein Film, der völlig zurecht hoch ausgezeichnet wurde. Auch die Kulisse, die Kostüme und die wundervollen Landschaftsbilder bieten für jeden Zuschauer das Richtige und gaben mir das Gefühl, fast schon mitten im Geschehen zu sein.

„Braveheart“ hat 100% verdient.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 17.08.2009.

Veröffentlicht am 02.01.2015!

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