Die Villa

usaDie Villa (2000)
Originaltitel: Up at the Villa

B0006SJWXMRegie: Philip Haas
Drehbuch: Belinda Haas
Produktion: Geoff Stier, David Brown, Guido Cerasuolo
Musik: Pino Donaggio
Kamera: Maurizio Calvesi
Darsteller: Sean Penn, Anne Bancroft, Jeremy Davies, Kristin Scott Thomas, James Fox, Derek Jacobi, u.v.a.
Dauer: 115 Minuten
Romanvorlage: „Oben in der Villa“ von William Somerset Maugham

Inhaltsangabe:

Italien 1938: Mary Panton (Kristin Scott Thomas) ist Witwe und hat eine sehr unruhige Ehe hinter sich. Umso mehr freut es sie, das der hochrangige Staatsdiener Sir Edgar Swift (James Fox) trotz seines betagten Alters ihr einen Heiratsantrag macht. Sie erbittet sich Bedenkzeit und kann während seiner Abwesendheit in seiner Villa Urlaub machen und über seinen Antrag nachdenken.

Princess San Ferdinando (Anne Bancroft) unterhält sie mit kleinen Anekdoten und macht sie bekannt mit dem windigen Rowley Flint (Sean Penn). Rowley lebt für den Tag, hält nicht viel von Konventionen, obwohl er verheiratet ist. Von dieser freien Art fühlt sich Mary schnell angezogen, doch dann passiert etwas Unerwartetes: Sie erschießt in ihrem Schlafzimmer einen Flüchtling …

Mein Fazit:

In der Fernseh-Zeitung wurde der Film mit dem Prädikat „Großes Gefühlskino“ angepriesen. Und da wir neuerdings auch die vielen neuen Sender empfangen, wollte ich die Gelegenheit nicht ungenutzt lassen und mir diese Free-TV-Premiere ansehen.

Aber ehrlich gestanden wurde ich enttäuscht! Wo auch immer das große Gefühlskino sein sollte – ich habe es leider nicht gefunden. Die Geschichte hat keinen richtigen Pepp, einzig die Geschichte um den erschossenen Flüchtling hat etwas Spannung reingebracht. Aber ansonsten war es einfach zu langweilig.

Kristin Scott Thomas und Sean Penn harmonieren überhaupt nicht miteinander. Beide großartige Schauspieler – jeder für sich – haben hier überhaupt nicht zusammen gefunden und überzeugt. Einzig Anne Bancroft als geschwätzige Prinzessin konnte den einen oder anderen lichten Moment beschehren.

Meiner Meinung nach sollte man die Finger von diesem Film lassen – er ist kein großes Gefühlskino, sondern eher gähnende Langeweile. Von mir bekommt er 60%.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 09.06.2012.

Veröffentlicht am 05.01.15!

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