Donnie Brasco

usaDonnie Brasco (1997)

 

B0002KVMAARegie: Mike Newell
Drehbuch: Paul Attanasio
Produktion: Louis DiGiaimo, Mark Johnson, Barry Levinson
Musik: Patrick Doyle
Kamera: Peter Sova
Darsteller: Anne Heche, Al Pacino, Johnny Depp, Michael Madsen, Bruno Kirby, James Russo, u.v.a.
Dauer: 127 Minuten
Romanvorlage: „Donnie Brasco“ von Joseph D. Pistone

Inhaltsangabe:

Donnie Brasco (Johnny Depp), im wahren Leben Joseph D. Pistone, schleust sich als FBI-Untercover-Agent in die New Yorker Mafie-Szene ein. Er braucht ganze zwei Jahre, ehe er von Lefti Ruggiero (Al Pacino) in den Kreis der Familie aufgenommen wird und erhält so Zugang zu der Szene. Sein „Scheinjob“ ist der Diamantenhandel und -raub und damit schafft er es auch, sich einen Namen zu machen.

Sein wahres Leben bei seiner Frau (Anne Heche) und seinen drei Kindern kann er nur sporadisch aufsuchen und die Ehe kriselt mächtig, da er zu ihrem Schutz von seiner Arbeit nichts erzählen kann.

Als er bei Sonny Black (Michael Madsen) einen Fuß in die Tür kriegt, weiß er, er hat es geschafft. Doch inzwischen hat er zu Lefty eine Freundschaft aufgebaut. Ihm ist bewußt, wenn er sich als FBI-Agent enttarnt, das Lefty mit dem Leben dafür bezahlen muss. Ihm macht das Gewissen zu schaffen und er wird immer tiefer in den Sumpf gezogen. Zudem passiert es immer häufiger, das er Gefahr läuft, aufzufliegen. Als er seinen ersten Mord-Auftrag erhält, ist klar, das die Operation beendet werden muss.

Mein Fazit:

Ein packendes Drama, das ja nun auf Tatsachen beruht. Johnny Depp mit einem Pokerface in der Mafia-Szene, aber bei seinen Töchtern spielt mit unglaublich liebevollen Zügen und zärtlichen Gesten. Mich packte aber auch die Szene der Mafia. Denn man kennt ja oft nur die großen, die sogenannten „Paten“, das aber jeder mal klein anfangen muss, wird in diesem Film deutlich. Ich bin sehr angetan von diesem Werk, zumal er ja auch authentisch ist. Und Johnny Depp hat Donnie Brasco sehr überzeugend und glaubhaft rüber gebracht. Man sollte es sich nicht entgehen lassen!

Nachtrag: Ich habe ihn inzwischen zum dritten Mal gesehen und er ist für mich immer noch einer der besten Mafia-Filme (nach „Der Pate“-Trilogie). Das Zusammenspiel von Depp und Pacino ist faszinierend. Ein Altmeister mit einem „Jungstar“ (das war Johnny Depp zu der Zeit noch). Dabei stehen sich beide in nichts nach. Beide füllen ihre Rollen aus und beide können mit ihren Augen mehr aussagen als mit Worten.

Ich weiß, das Al Pacino Johnny Depp für einen der besten Schauspieler der neuen Generation hält. Und ich finde, das sie beide einfach klasse sind.

Anmerkung: Rezension stammt vom 29.02.2008.

Veröffentlicht am 26.01.15!

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