P.S. Ich liebe Dich

usaP.S. Ich Liebe Dich (2007)
Originaltitel: P.S. I Love You

B00194WZN6Regie: Richard LaGravenese
Drehbuch: Richard LaGravenese, Steven Rogers
Produktion: Andrew A. Kosove, Molly Smith, Broderick Johnson
Musik: John Powell
Kamera: Terry Stacey
Darsteller: Hilary Swank, Kathy Bates, Gerard Butler, Harry Connick Jr., Gina Gershon, Lisa Kudrow, u.v.a.
Dauer: 126 Minuten
Romanvorlage: „P.S. Ich liebe Dich“ von Cecelia Ahern

Inhaltsangabe:

Holly (Hillary Swank) ist 29 und mit dem durchgeknallten, aber bodenständigen Iren Gerry Kennedy (Gerard Butler) verheiratet. Es ist für Beide die große Liebe, und doch schlägt das Schicksal zu: Gerry stirbt an einem Gehirntumor und läßt Holly in ihrer Trauer zurück. Sie verfällt in eine tiefe Depression, kocht für ihn Kaffee mit (und stellt den Becher auf die Urne) und ruft sein Geschäfts-Telefon an, um seine Stimme vom Anruf-Beantworter zu hören. Ihre Freundinnen und auch ihre Mutter versuchen ihr zu helfen, aber es scheint vergeblich zu sein.

An ihrem 30. Geburtstag bekommt sie eine merkwürdige Torte: Von Gerry bestellt. Kurz darauf kommt der erste Brief von ihm, in dem er ihr eine Aufgabe gibt, die sie innerhalb einer angemessenen Zeit lösen muss. Er scheint genau zu wissen, wie es ihr geht und versucht ihr mit wenigen, aber eindrucksvollen Sätzen zu sagen, das sie weiter leben muss, auch wenn es ihr schwer fällt.

Sie macht nicht nur eine Reise aus ihrer Trauer heraus in ein neues Leben, sondern lernt sich selbst neu kennen und wer weiß, ob am Ende nicht doch noch jemand auf sie wartet.

Mein Fazit:

Der Film bleibt im Sinn.

Selten habe ich eine so berührende und starke Hillary Swank gesehen. Die Geschichte ist komisch-tragisch, sowohl heitere wie auch herzzerreissende Szenen machen diese außergewöhnliche Liebesgeschichte aus. Dabei wirkt es nicht kitschig oder übertrieben. Nein, alle Darsteller kommen authenthisch und glaubhaft rüber.

Es gab für mich auch keine Parallelen zu anderen Filmen (jedenfalls nicht die, die mir bekannt sind) und von der ersten bis zur letzten Minute hatte ich das Gefühl, mitten drin zu sein als stille Teilhaberin des Ganzen. Ich habe mich die ganze Zeit mit Holly identifizieren können und wünschte, hätte sie ein wenig trösten können in ihrem Kummer.

Selten gebe ich 100% bei einem Liebes-Film, bei diesem tue ich es mal, denn es gibt einfach nichts daran auszusetzen.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 10.10.2008.

Veröffentlicht am 09.02.15!

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