Die Rosenzüchterin

germanyDie Rosenzüchterin (2004)

Regie: Erhard Riedlsperger
Drehbuch: Jürgen Werner
Produktion: Regina Ziegler, Britta Hansen, Wolfgang Hantke
Musik: Karim Sebastian Elias
Kamera: Frank Brühne
Darsteller: Hannelore Elsner, Ruth-Maria Kubitschek, Vadim Glowna, Frank Giering, Axel Milberg, David Rott, u.v.a.
Dauer: 176 Minuten
Romanvorlage: „Die Rosenzüchterin“ von Charlotte Link

B00066VMKUInhaltsangabe Teil 1:

Es geschieht 1990 ein Mord auf der Kanalinsel Guernsey. Beatrice Shaye, die Rosenzüchterin, soll ihre Ziehmutter Helene Feldmann mit ihrem Arbeitswerkzeug ermordet haben. In Untersuchungshaft fordert sie, das die Polizei ihren Sohn Alan informieren soll. Alan ist mäßig erfolgreicher Anwalt und zudem Alkoholiker. Alan fühlt sich nicht wohl, das er die Verteidung von seiner Mutter übernehmen soll, da die Indizien ziemlich erdrückend sind. Doch um die ganze Wahrheit zu verstehen, beginnt Beatrice aus einer Zeit zu erzählen, wo die Nazi-Deutschen 1940 die Insel besetzt hatten und Beatrice mit dem Major Feldmann und seiner Frau Helene unter einem Dach lebt. Für Beatrice bricht eine Welt zusammen, denn es ist ihr Elternhaus, indem sich das deutsche Paar niederläßt. In der Besatzungszeit lernt sie auch Julien kennen, der ein Strafgefangener ist und den Garten bearbeiten soll. Beatrice verliebt sich in ihn und als er geflohen ist, verlebt sie ihre erste Liebe in seinem Versteck. Als die Deutschen den Krieg verlieren, eskaliert auch die Situation in Guernsey. In einer wilden Auseinandersetzung um die Strafgefangenen erschießt Beatrice Major Feldmann und seine Frau Helene hilft ihr, die Sache zu vertuschen. Doch damit hat Helene sie ein Leben lang in der Hand, so auch, als Beatrice nach England geht, um sich ein neues Leben aufzubauen. Ihre Ehe mit Professor Shaye an der Universität Cambridge findet ein jähes Ende, als Helene dem ahnungslosen Gatten erzählt, das Kind wäre nicht von ihm, das sie unter dem Herzen trägt. Sondern von Julien, den Beatrice bei einem Kurzaufenthalt auf Guernsey wiedergesehen hat.

Inhaltsangabe Teil 2:

Alan Shaye kann kaum glauben, was seine Mutter ihm da berichtet über Helene Feldmann, die einem Mordanschlag zum Opfer gefallen ist. Beatrice erzählt weiter aus ihrem Leben mit Helene Feldmann, die sich ständig und auf demütigende Weise in ihr Leben eingemischt hat. Stets kämpften sie auch um die Liebe des Jungen, was sich zu Beatrices Nachteil auswirkte, denn er wandte sich mehr und mehr der Ziehmutter Helene zu. Kurz vor dem Mord geschehen ein paar merkwürdige Dinge auf der Insel: Luxus-Jachten werden aus den Häfen gestohlen, eine gewisse Franka Palmer mietet sich in dem Haus ein und Julien ist auch wieder aufgetaucht. Die Ereignisse überschlagen sich scheinbar, als Beatrice herausfindet, wer die Jachten aus dem Hafen stiehlt und Helene Julien und auch Alan die Wahrheit über ihre Verbindung erzählt. Die Spur zu Helenes Mörder führt jedoch zu einem ganz anderen Teil der Insel und fast ist es auch für Alan zu spät.

Mein Fazit:

Mit großer Spannung habe ich mich vor den Fernseher gesetzt und auf die Ausstrahlung dieses Zweiteilers gewartet. Die Beurteilung von TV-Movie interessierte mich da nicht sonderlich, denn ich hatte ja letztes Jahr das Buch gelesen. Um so enttäuschter war ich dann tatsächlich. Es ist zwar richtig, das die Geschehnisse richtig dargestellt wurden, vor allem die Zeit im Krieg wurde sehr detailgetreu gezeigt. Aber alles, was danach kam, ist sehr enttäuschend. Die Abläufe stimmen nicht mit dem Buch überein und meiner Meinung nach hat Ruth Maria Kubitschek als Helene Feldmann versagt. Die letzte halbe Stunde vom zweiten Teil habe ich schon gar nicht mehr verfolgt. Da würde ich die Lektüre jederzeit dem Film vorziehen.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 12.08.2007.

Neu veröffentlicht am 16.02.15!

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