Ein süßer Fratz

usaEin süßer Fratz (1957)
Originaltitel: Funny Face

B00005NJJFRegie: Stanley Donen
Drehbuch: Leonard Gershe
Produktion: Roger Edens
Musik: Roger Edens, Leonard Gershe
Kamera: Ray June
Darsteller: Audrey Hepburn, Fred Astaire, Kay Thompson, Michel Auclair, Robert Flemyng, Dovima, u.v.a.
Dauer: 103 Minuten

Inhaltsangabe:

Jo Stockton (Audrey Hepburn) ist jung, hübsch, interelligent, lebt in New York und interessiert sich brennend für Philosophie. Sie arbeitet in einem Buchladen, als sie auf den smarten und charmanten Modefotografen Dick Avery (Fred Astaire) trifft. Dick arbeitet für die hiesige Modezeitschrift und beklagt sich darüber, das die Models nicht richtig mitarbeiten können.

Zufällig macht er von Jo ein Foto mit und entdeckt sie dabei. Gesagt – getan! Maggie Prescott (Kay Thompson), Chef-Redakteurin dieser Modezeitschrift, engagiert sie kurzerhand und sie reisen nach Paris, wo Maggie zum neuen Gesicht des Mode-Zaren Duval machen will. Aber Jo ist nicht wirklich klar, was es bedeutet, Modell zu sein und treibt sich lieber mit ihrem Idol, dem Philosophen Prof. Emile Flostre (Michel Auclair).

Als Dick sich auch noch in seinen „süßen kleinen Fratz“ verliebt, glüht er vor Eifersucht und bringt damit die ganze Presentation in Gefahr.

Mein Fazit:

Dies ist ein wunderbarer Film zum Abschalten. Ich habe ihn heute beim Bügeln gesehen und ich hatte meinen Spaß.

Audrey Hepburn war dabei wie immer eine Augenweide. Sie wirkte sehr natürlich und -wie im Film erwähnt- einfach drollig. Sie weckt im Zuschauer den brennenden Wunsch, die beschützen zu wollen vor allen Widrigkeiten des Lebens, vor allem aber auch vor dem harten Show-Biz der Modebranche. Dabei scheint es mir gar nicht so weit entfernt. Irgendwie hat der Film auch eine gewisse Realität und zeitweilig erinnerte ich mich auch an „Der Teufel trägt Prada“. Zumindest sind einige Parallelen darin enthalten.

Fred Astaire war tänzerisch wieder eine Augenweide. Ich habe ihn in meiner Kindheit gern gesehen; er konnte wirklich toll tanzen. Die Musik-Stücke waren toll und die ausgeklügelte Choreografie passte wunderbar zusammen. Mich störte nur, das Fred Astaire so gar nicht zu Audrey Hepburn passte, äußerlich und er wirkte wesentlilch älter.

Alles in allem ist es ein wunderbarer Film für einen verregneten nachmittag und wenn einem nach Musik und ein bißchen Kitsch ist. Zumindest ist er mir 80% wert und ich würde ihn mir bestimmt gern noch einmal ansehen.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 21.07.2009.

Neu veröffentlicht am 18.02.15!

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