Die neun Pforten

franceDie neun Pforten (1999)
Originaltitel: The Ninth Gate

B00004TLKIRegie: Roman Polanski
Drehbuch: John Brownjohn, Enrique Urbizu
Produktion: Roman Polanski, Michel Cheyko, Wolfgang Glattes
Musik: Wojciech Kilar
Kamera: Darius Khondji
Darsteller: Johnny Depp, Frank Langella, Lena Olin, Emmanuelle Seigner, Jack Taylor, Barbara Jefford, u.v.a.
Dauer: 133 Minuten
Romanvorlage: „Der Club Dumas“ von Arturo Pérez-Reverte

Inhaltsangabe:

Dean Corso (Johnny Depp) ist ein Buchhistoriker und wittert immer sofort ein gutes Geschäft. Sein bester Freund Bernie (James Russo) unterstützt ihn bei der Suche nach den besten „Schnäppchen“.

Eines Tages kommt Boris Balkan (Frank Langella) auf Dean zu und hat einen Auftrag für ihn. Balkan ist im Besitz des Buches „Die neun Pforten“. Es soll den Historikern zu Folge die Anleitung zur Teufelsbeschwörung sein. Es existieren nur noch 3 Exemplare auf der ganzen Welt und bei einem dieser drei Bücher soll der Teufel persönlich mitgewirkt haben. Balkan schickt Dean los, um dem Rätsel auf die Spur zu kommen.

Schnell wird Dean klar, das es nicht nur ein Auftrag ist. Kaum hat er den Auftrag angenommen, pflastern seinen Weg Tote, als erstes sein bester Freund Bernie. Er fliegt nach Spanien und Frankreich, um die anderen Exemplare untersuchen zu dürfen. Dabei begleitet ihn ein weiblicher Schatten, dem Engel (Emmanuelle Seigner) gleich und dennoch unheimlich. Sie unterstützt Dean in jeder erdenklichen Situation, dennoch wird ihm die Sache immer brenzliger. Aber er steckt selbst schon zu tief drin, um noch auszusteigen.

Mein Fazit:

Ein weiterer Johnny Depp-Film, den ich mir an einem ruhigen Samstag nachmittag zur Gemüte führte. Die Story finde ich wahnsinnig interessant und ich habe mir auch schon das Buch dazu vorgemerkt. Der Film ist von Anfang an düster gehalten, die Person Dean Corso wird als zynisch und er hat keine wirklichen Moralvorstellung. Er würde sogar seine Großmutter verkaufen!

Das Ende finde ich sehr bedauerlich, weil das Niveau vom gesamten Film nicht gehalten werden konnte. Spannend war auch die Figur „des Mädchens“, aber helle Köpfe können sich gleich denken, das der Teufel seine Finger mit im Spiel hat.

Die Story ist insgesamt nicht schlecht gemacht, Johnny Depp hat sein bestes gegeben, aber er hat an einigen Stellen nicht immer überzeugt. Roman Polanski hat sicher bessere Filme gedreht. Die Grundstory ist wirklich der rote Faden, der sich durch den Film zieht und weshalb man es sich zu Ende anschauen möchte.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 21.09.2007.

Veröffentlicht am 23.02.15!

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