Peter Hedges: Gilbert Grape – Irgendwo in Iowa

3453073517Peter Hedges: Gilbert Grape – Irgendwo in Iowa

Originaltitel: What’s Eating Gilbert Grape (1994)
übersetzt von Uta Angerer
Verlag: Heyne Verlag
Seitenanzahl: 349 Seiten
ISBN-10: 3453073517
ISBN-13: 978-3453073517
Hier ist der Film dazu rezensiert.

Inhaltsangabe:

Gilbert Grape lebt mit seiner Familie in der kleinen Stadt in Endora. Seine Mutter ist extrem schwergewichtig und hat seit Jahren (seit ihr Mann sich das Leben genommen hat) das Haus nicht mehr verlassen. Seine 34jährige Schwester Amy ist Lehrerin an der Grundschule und kümmert sich um den Zusammenhalt der Familie. Sein kleiner Bruder Arnie ist schwachsinnig und eigentlich sollte er nach Meinung der Ärzten schon längst gestorben sein. Und die pubertäre Ellen kämpft mit allen Mitteln um ihre eigene Identität.

Gilbert selbst arbeitet im kleinen Lebensmittelladen von Mr. Lansom und hat seit sieben Jahren eine Affäre mit der Gattin des einzigsten Versicherungsagenten von Endora. Die älteren Geschwister Larry und Janice kommen nur einmal im Jahr nach Hause, wenn Arnie einen weiteren Geburtstag feiert. Ansonsten schicken sie nur Schecks, um die Familie finanziell zu überstützen.

Einige Wochen vor Arnie’s 18.ten Geburtstag kommt nach Endora ein junges Mädchen, das allen den Kopf zu verdrehen scheint: Becky. Sie kommt aus Minnesota und besucht ihre Großmutter. Obwohl sie erst 15 Jahre alt ist, kämpft Gilbert um ihre Gunst.

Gilbert beginnt zu erkennen, das er sich aus seinem Leben mehr vorgestellt hat und beginnt sich allmählich Gedanken um die Zukunft zu machen. Innerhalb weniger Tage ist sein Leben nicht mehr das, was es mal war.

Mein Fazit:

Ich habe mich etwas durch den Roman gequält. Ausnahmsweise hat mir der Film von diesem Buch besser gefallen. Es war mir einfach zuviel Sex und die Handlungsweisen der Protagonisten waren für mich teilweise unverständlich. Allerdings schaffte der Autor es letztendlich zum Schluß noch, einen Familienzusammenhalt der Grapes darstellen.

Meiner Meinung nach ist das Buch nicht so besonders, wer aber ein Liebhaber von schrillen und tragikkomischen Familiengeschichten ist, sollte es sich nicht entgehen lassen.

Anmerkung: Die Rezension stammt aus August 2006.

Neu veröffentlicht am 24.02.15!

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