Nicholas Sparks: Wie ein einziger Tag

3453879953Nicholas Sparks: Wie ein einziger Tag

Originaltitel: The Notebook (1996)
übersetzt von Bettina Runge
Verlag: Heyne Verlag
Seitenanzahl: 204 Seiten
ISBN-10: 3453879953
ISBN-13: 978-3453879959
Dies ist der 1. Teil der Calhoun Family-Reihe.
Hier ist der Film dazu rezensiert.

Inhaltsangabe:

Diese Geschichte beginnt mit einer Selbsterzählung eines alten Mannes, der an dem Bett einer alten und verwirrten Frau aus einem Tagebuch liest. Und es scheint von weiter Ferne zu sein, was auf den alten und vergilbten Blättern geschrieben steht.

Die Geschichte, die der alte Mann vorliest, handelt von Noah und Allie. Im Jahre 1932 verleben die jungen Menschen einen Sommer voller Liebe, Träume, Sehnsüchte und Poesie. Doch dieser Sommer ging irgendwann dem Ende zu und sie verabschiedeten sich voneinander, mit dem Vorsatz, daß sie sich eines Tages wiedersehen wollten.

14 Jahre später! Noah, von harter Arbeit und dem Zweiten Weltkrieg geprägt, lebt wieder in seiner Heimatstadt und versucht sich ein neuen, wohl einsames Leben aufzubauen. Nur die Natur und die Einfachheit seines Daseins scheinen ihn nur annähernd zu erfüllen. Da taucht Allie plötzlich wieder auf, um ihm zu sagen, daß sie bald heiraten würde. Aus einem inneren Drang heraus meinte sie, seinen Segen haben zu müssen und doch mal alles ganz anders. Trotz der 14 Jahre besteht noch immer diese innere Verbindung zwischen ihnen, als wären sie nie getrennt gewesen. Die Seelenverwandtschaft findet zu einem weiteren Höhepunkt. Doch dann taucht ihr Verlobter auf, einem Urinstinkt gefolgt, daß etwas Außergewöhnliches mit Allie geschah. Und als sie sich sehen, hat Allie bereits ihre Entscheidung getroffen.

Mein Fazit:

Nach „Weit wie das Meer“ war ich natürlich neugierig, wie ein anderes Buch aus der Feder dieses Autors sei. Und die vielen Leserrezensionen kamen nahezu einstimmig überein, daß es eine gute Lektüre einen einsamen Abend am Kamin mit einem Glas Rotwein oder einer wärmenden Tasse Tee wäre.

Im Grunde stimme ich dem sogar zu, denn die Geschichte um Noah und Allie ist in der Tat außerwöhnlich. Allerdings möchte ich an dieser Stelle nicht unerwähnt lassen, daß ich mir ein klein wenig mehr von dem Buch erhofft hatte. Die Erzählart ist ungewöhnlich und auch das Ende ist sehr verwirrend. Aber man muß es lesen, denn mit diesem Buch werden eigene Träume zum Leben erweckt und so manch‘ einer würde sich wohl die Frage stellen, ob man eine solche Liebe schon erlebt hat oder ob so etwas überhaupt möglich ist?

Anmerkung: Die Rezension stammt aus Juli 2004.

Neu veröffentlicht am 10.03.15!

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