Ein Offizier und Gentleman

usaEin Offizier und Gentleman (1982)
Originaltitel: An Officer and a Gentleman

Regie: Taylor Hackford
Drehbuch: Douglas Day Stewart
Produktion: Martin Elfand, Douglas Day Stewart
Musik: Jack Nitzsche
Kamera: Donald E. Thorin
Darsteller: Richard Gere, Debra Winger, David Keith, Louis Gossett Jr., Lisa Blount, Robert Loggia, u.v.a.
Dauer: 124 Minuten

B000069RDGInhaltsangabe:

Zack Mayo (Richard Gere) hat eigentlich keine besonderen Zukunftsaussichten. Sein Vater trinkt und hat offensichtlich zahllose Affären. Um aus diesem Sumpf der Morallosigkeit heraus zu kommen, bewirb sich er sich bei der Army. Plötzlich hat er ein Ziel: Er will Jet-Pilot werden. Doch dafür muss er eine Offiziers-Laufbahn einschlagen.

Sgt. Foley (Louis Gossett Jr.) ist sein Ausbilder, und dieser kennt keine Gnade. Für die nächsten 15 Wochen ist er die wichtigste Person für Zack, zumindest während der Dienstzeit. Doch Zack muss sich in der Einheit beweisen. Er ist erst ein absoluter Einzelgänger und versucht die Regeln zu unterwandern, in dem er schmuggelt. Außerhalb des Dienstes jedoch versucht sich die Einheit mit schönen Frauen zu begnügen.

Diese Frauen, unter anderem auch Paula (Debra Winger), hoffen, das sie einen schönen Offizier erwischen, der sie aus der Armut und der Fabrik, wo sie für einen Hungerlohn arbeiten, herausholt. Paula und ihre Freundin Lynette sind daher ständig auf Jagd nach gutaussehenden und charmanten Offizieren. Und Zack findet tatsächlich Gefallen an Paula und vergnügt sich mit ihr. Für ihn ist es anfangs keine ernste Sache. Doch im Laufe der Ausbildung ändert sich seine Haltung gegenüber seinen Mitmenschen.

Aber einige Entwicklungen machen es ihm schwer, an die wahre Liebe zu glauben. Wird er Paula zurückerobern können?

Mein Fazit:

Ich habe den Film schon soo oft gesehen, und dennoch ist er immer wieder gut anzuschauen. Reines Popcorn-Kino, pure Unterhaltung und von allem etwas dabei: Action, Dramatik, Liebe und letztendlich sogar ein Happry End. Aber Richard Gere hat die Rolle des Zack wunderbar auf die Leinwand gebracht und Louis Gossett Jr. hatte es schwer mit der jungen Konkurrenz. Aber sie brachten beide ihre Rollen klar zum Ausdruck und der Zuschauer muss es einfach glauben.

Debra Winger ist dabei im Grunde nettes Beiwerk, das die Szene abrundet, weich macht und es nicht zu einem Anti-Kriegs-Film wirken läßt. Wer damals für diesen Film gecastet hat, weiß ich nicht, aber dieser Mensch hatte ein gutes Händchen. Bei Debra Winger und Richard Gere paßt es optisch wunderbar, beide haben ein wunderschönes Lächeln, sind wunderschöne Menschen und ich hoffe, sie haben auch hinter der Kamera gute Freunde geworden sind.

Die Story ist sicher nicht die originellste, aber dennoch immer wieder wunderbar anzuschauen. Ein Klassiker aller erster Güte!

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 05.03.2008.

Neu veröffentlicht am 13.03.15!

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