Der Preis des Glücks

usaDer Preis des Glücks (1990)
Originaltitel: Fine Things

B000MR9YV2Regie: Tom Moore
Drehbuch: Peter Lefcourt
Produktion: Douglas S. Cramer, Dennis Hammer, Hugh Benson
Musik: Lee Holdridge
Kamera: Lloyd Ahern II
Darsteller: D.W. Moffett, Tracy Pollan, Judith Hoag, G.W. Bailey, Darrell Larson, George Coe, u.v.a.
Dauer: 150 Minuten
Romanvorlage: „Der Preis des Glücks“ von Danielle Steel

Inhaltsangabe:

Bernie Fine ist gutaussehend, kultiviert und ein erfolgreicher Geschäftsmann. Von seinem Chef wird er nach San Franzisco geschickt, um dort eine neue Filiale der Kaufhauskette „Wolfs“ aufzubauen. Bernie ist davon gar nicht erbaut, denn er ist ein waschechter New Yorker.

Als „Wolfs“ schließlich unter seiner Leitung an der Westküste eröffnet wird, lernt er die kleine Jane und deren Mutter Liz kennen. Sofort verliebt er sich in Liz und macht ihr auf altmodische Art und Weise den Hof. Jane’s Herz erobert er im Sturm, die bislang ohne Vater aufwuchs. Liz hatte sich von ihrem ersten Mann scheiden lassen, als Jane noch ein Baby war.

Nach Ende eines wunderschönen gemeinsamen Sommers macht Bernie Liz einen Heiratsantrag und sie nimmt ihn an. Das Glück wird für Bernie nur noch gekrönt durch die Schwangerschaft, die sich bei Liz ein halbes Jahr nach der Hochzeit einstellt. Nur kurz wird dieses Familienglück getrübt, als Janes Vater aufkreuzt und vorgibt, seine Tochter sehen zu wollen. Da sowohl Liz als auch Bernie nicht wollen, daß Jane in seine Nähe gelangt (sie glaubt, ihr Vater wäre tod!), bezahlen sie ihm für sein Schweigen 25.000 Doller.

Als der Alexander geboren wird, stellen Ärzte bei Liz einige Symptome fest, die schnell bestätigt werden: Knochenkrebs. Liz hat ein Kämpferherz und sie läßt sich auf die Chemotherapie ein. Doch als sie merkt, das diese nicht den gewünschten Erfolg bringt, entschließt sie sich, in Würde und ohne Medikamente zu sterben. Für Jane ist es besonders schwer, denn nun hat sie auch die Mutter verloren.

Kurz vor ihrem Tod hatte Liz Bernie das Versprechen abgenommen, sich um Jane zu kümmern und sie von ihrem Vater fernzuhalten. Doch leider kann Bernie das Versprechen nicht ganz einhalten, denn der Vater kehrt zurück und beginnt mit völlig legalen Mitteln um das Kind zu kämpfen. Und es sieht fast so aus, als ob er den Kampf gewinnen würde.

Mein Fazit:

Der Film ist absolut identisch mit der Romanvorlage. Und auch wie bei dem Roman mußte ich bei dem Film mir so manche Träne verkneifen. Ein Mann kämpft um die Ehre seiner Familie und um seine Liebe. Der Film lief damals (Weihnachtszeit 1993) schon auf der ARD im Vorabendprogramm und zusammen mit dem Film „Väter“ bin ich dadurch ja auf Danielle Steel aufmerksam geworden! Auch dieser Film ist einem nur ans Herz zu legen, der ein Sinn für dieses Genre hat.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 12.04.2008.

Neu veröffentlicht am 16.03.15!

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