Patricia Cornwell: Ein Mord für Kay Scarpetta

3442301092Patricia Cornwell: Ein Mord für Kay Scarpetta

Originaltitel: Body of Evidence (1991)
übersetzt von Thomas A Merk
Verlag: Goldmann Verlag
Seitenanzahl: 384 Seiten
ISBN-10: 3442301092
ISBN-13: 978-3442301096
Dies ist der 2. Teil der Kay Scarpetta-Reihe.

Inhaltsangabe:

Kay Scarpetta untersucht den bestialischen Mord an der Schriftstellerin Beryl Madison. Gerade war die Getötete aus Key West in Florida zurückgekehrt, als sie den Täter in ihr Haus ließ, obwohl sie offensichtlich schon Monate vorher von ihm bedroht worden war. Wie der Täter ihr Vertrauen gewinnen konnte, bleibt der Gerichtsmedizinerin und dem ermitteltenden Polizisten Marino ein Rätsel.

Kays einst große Liebe Mark James taucht plötzlich auf. Er erzählt von einem Manuskript, das Beryl Madison vor ihrem Tot verfaßt hatte und das ihren Mentor Cary Harper in arge Schwierigkeiten bringen würde, wenn es veröffentlicht werden sollte. Ein windiger Anwalt setzt Kay mächtig unter Druck. Schließlich wird Cary Harper vor seinem Haus erschlagen und die Schwester des Toten begeht Selbstmord.

Doch dann ist da noch Alan Hunt, der auch irgendwie als Täter in Frage kommt, aber auch er begeht kurze Zeit später Selbstmord. Als der Täter sie auch beginnt zu bedrohen, weiß sie, das des Rätsels Lösung in dem verlorenen Manuskript und in Alan Hunts Erzählungen liegt.

Mein Fazit:

Der zweite Fall von Kay Scarpetta hat mich von Anfang an gefesselt. Nach dem ersten schwierigeren Teil war diese Geschichte eine wohltuend spannende Fortsetzung.

Da wird eine junge Schriftstellerin ermordet, die offensichtlich auf der Flucht war oder versuchte, ihr Heim vor der Bedrohung zu schützen. Alarm-Anlage und eine eigene Waffe können sie jedoch nicht vor ihrem Schicksal bewahren. Bestialisch wird sie ermordet. Zwar taucht irgendwann der Name des vermeintlichen Täters auf, aber bis zum Schluss beschäftigte mich die Frage, wie er es schaffte, ohne Gewalt in ihr Haus zu kommen. Ja, des Rätsels Lösung ist einfach, aber nie im Leben wäre ich darauf gekommen. Sonst habe ich oft eine Ahnung, aber hier tappte ich bis zum Schluss im Dunkeln. Das war schon echt spannend.

Die übrigen Figuren, Marino und auch Mark James, paßten irgendwie ins Bild, wobei ich Mark James zum Teil auch verdächtigt hatte. Aber seine wahre Geschichte war dann doch ganz anders – aber auch einleuchtend. Vertrauenerweckend war es aber lange Zeit nicht.

Dieses Mal wurde nicht ganz soviel von den Vorgängen in ihrem Institut erzählt. Die vielen Erklärungen und Fach-Ausdrücke können zuweilen verwirrend sein. Aber hier war es genau die richtige Mischung. Spannung und ein bißchen was fürs Herz. Ja, der zweite Fall hat mir sehr gefallen und ich bin gespannt, wie der dritte sein wird.

Veröffentlicht am 22.03.15!

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