Planet der Affen: Prevolution

usaPlanet der Affen: Prevolution (2011)
Originaltitel: Rise of the Planet of the Apes

B005FUMOG8Regie: Rupert Wyatt
Drehbuch: Rick Jaffa, Amanda Silver
Produktion: Peter Chernin, Dylan Clark, Rick Jaffa
Musik: Patrick Doyle
Kamera: Andrew Lesnie
Darsteller: Tom Felton, James Franco, Brian Cox, Andy Serkis, Freida Pinto, John Lithgow, u.v.a.
Dauer: 105 Minuten
Dieser Film ist ein Teil einer Serie.

Inhaltsangabe:

Will Rodman (James Franco) ist Wissenschaftler und sucht ein Mittel, um seinen an Demenz-Erkrankten Vater (John Lithgow) heilen zu können. Hilflos muss er zusehen, wie sehr sein Vater mehr und mehr innerlich zerfällt.

In einem hochtechnischen Labor macht er bereits Versuche an Schimpansen, doch durch ein Zwischenfall ist seine Arbeit in Gefahr. Er nimmt das Affenbaby Ceasar (gespielt von Andy Serkis) mit nach Hause und zieht es groß wie sein eigenes Kind. Dabei stellt er fest, das Ceasar durch dieses Mittel intelligenter ist als die anderen, teilweise sogar den Menschenkindern im Alter voraus.

Ceasar jedoch hat auch einen großen Beschützerinstinkt. Und nachdem er aggressiv gegen einen Nachbarn vorgegangen ist, wird er mit einer gerichtlichen Anordnung in einer Auffang-Station für Affen gebracht. Will bricht es das Herz und Ceasar versteht es nicht. Noch viel weniger versteht er, warum die Wärter so verachtend und demütigend zu ihnen sind.

Nachdem er einige Revierkämpfe für sich beanspruchen konnte, faßt Ceasar einen unglaublichen Plan und hat schon bald die Chance, diesen in die Tat umzusetzen. Er will alle Affen befreien und in ein nahegelegenes Waldstück bringen, hinaus in die Freiheit, ohne Grenzen und ohne Demütigungen von den Menschen. Leider gibt es ein paar Nebenwirkungen, die niemand bedacht oder auch nur in Erwägung gezogen haben …

Mein Fazit:

Wir wollten eigentlich in diesen Film reingehen und im Nachhinein bin ich froh, das wir uns das Geld gespart haben.

Zwar können wir nicht umhin, der Geschichte um Will und Ceasar auch viel positives beibringen, aber insgesamt wurden wir enttäuscht. Er ist einfach doch anders, als man es sich vorgestellt hat. Die Action ist mehr am Ende des Films zu finden. Science Fiction ist für mich etwas zu weit hergeholt – für mich kann es auch einen aktuellen Bezug haben, Tierversuche gibt es ja schon seit Ewigkeiten und ich gehe mal davon aus, das in diesem Bereich schon seit langem geforscht wird. Dramatik gibt es – reichlich davon, aber irgendwie ist es nicht vorgesehen für diesen Film.

Die Geschichte um Ceasar und seine Entwicklung ist spannend, aber stellenweise etwas langatmig. Und das Ende war schon irgendwie platt. Wir sahen uns an und fragten uns, ob da noch etwas hinterher käme … Wir gehen davon aus, das es bestimmt noch eine Fortsetzung geben wird.

Alles in allem ist mir der Film 70% wert.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 08.02.2012.

Veröffentlicht am 23.03.15!

image_pdf

Einen Penny für Ihre Gedanken ...