Jagdfieber

usaJagdfieber (2006)
Originaltitel: Open Season

B000MGTVM0Regie: Roger Allers, Jill Culton
Drehbuch: Ron J. Friedman, Steve Bencich
Produktion: Michelle Murdocca, John B. Carls, Amy Jupiter
Musik: Ramin Djawadi
Kamera: Mark Fellman
Darsteller: Georgia Engel, Martin Lawrence, Debra Messing, Billy Connolly, Gary Sinise, Ashton Kutcher, u.v.a.
Dauer: 83 Minuten
Dieser Film ist ein Teil einer Serie.

Inhaltsangabe:

Boog (gespr. von Martin Lawrence) ist ein großer Grizzley-Bar. Er hat ein friedliches Dasein als Show-Bär, wobei ihn die Herrin Beth (gespr. von Debra Messing) wie ein Haustier behandelt und ihn sogar in den Schlaf singt. Aber die Stimmung ist gereizt, es ist kurz vor der Jagd-Saison.

Boog sieht Elliott (gespr. von Ashton Kutcher), einem fast entweihten (im wahrsten Sinne des Wortes) Hirschen auf der Motorhaube und befreit ihn. Elliott ist nun der Meinung, in Boog einen wahren Freund und Helden gefunden zu haben, doch dieser ist im Grunde nur genervt von dem aufdringlichen Hirschen.

Sie treiben es jedoch soweit, das sie einen Laden völlig verwüsten und Beth‘ ihre Show kaputt machen. Beth sieht ein, das Boog nun der Wildnis überlassen werden müsse und bringt ihn zusammen mit Elliott in den Wald, wo er vor den Jägern sicher wäre.

Boog allerdings ist völlig bestürzt von der plötzlichen Trennung seiner Herrin und will nach Hause. Elliott gaukelt ihm vor, zu wissen, wo es nach Hause geht, aber er will einfach nicht allein sein, weil er von seiner Herde verstoßen wurde und sonst keine Freunde hat.

Tierische Abenteuer erleben sie und Hürden nehmen sie, um letztendlich dann mit der Macht der Freundschaft sogar gemeinsam gegen die Jäger zu kämpfen. Dabei kennen sie keine Scham und keine Peinlichkeit! Sie nehmen jede Hilfe, die sie kriegen können und das mit Wonne!

Mein Fazit:

Dies ist ein Trick-Spaß für Kinder gemacht. Das Erwachsene da vielleicht nicht so den Sinn drin sehen, ist mir durchaus bewußt. Aber es muss nicht immer einen Sinn haben, es muss nicht immer einen Wert vermitteln. Dieser Film gehört eindeutig in die Kategorie „Popcorn, Coke & Fun“.

Die Geschichte um Boog ist natürlich alt bekannt und nichts Neues. Die Umsetzung dessen ist allerdings vielleicht schon etwas anders. Wenn die Tiere gemeinsam gegen die Jäger kämpfen, kommt man aus dem Lagen nicht mehr raus. Und auch ansonsten bietet der Film viel Witz und Charme. Und der Zuschauer sollte bitte nicht versuchen, den Film auseinander zu pflücken, dann hat er seinen Sinn verfehlt!

Wer sich einfach nur köstlich amüsieren möchte, sollte sich diesen herrlichen Spaß nicht entgehen lassen. Ich habe mit Daniel jedenfalls meinen Spaß gehabt.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 11.03.2008.

Neu veröffentlicht am 27.03.15!

 

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