Das schnelle Geld

usaDas schnelle Geld (2005)
Originaltitel: Two for the Money

Regie: D.J. Caruso
Drehbuch: Dan Gilroy
Produktion: James G. Robinson, Jay Cohen, Dan Gilroy
Musik: Christophe Beck
Kamera: Conrad W. Hall
Darsteller: Al Pacino, Matthew McConaughey, Rene Russo, Jeremy Piven, Jaime King, Armand Assante, u.v.a.
Dauer: 122 Minuten

B000FGGW5GInhaltsangabe:

Brandon Langs (Matthew McConaughey) Karriere als Profi-Football-Spieler ist jäh zu Ende, als sein Knie verletzt wird. Seither versucht er sich in Las Vegas als Tipp-Spiel-Verkäufer und kann mit sehr guten Quoten glänzen.

Eines Tages ruft Walter Abrams (Al Pacino) an und holt ihn nach New York. Walter hat ein kleines Büro, wo er Wett-Tipps verkauft. Sofort baut er um Brandon Lang alles auf und tauft ihn in „John Anthony“ um. Brandon kann tatsächlich anfangs auch super Quoten liefern und beschehrt Walter plötzlichen Reichtum.

Doch jetzt Glückssträhne ist mal zu Ende und so fällt auch Brandons Strähne einmal. Doch nicht nur das: Er stellt fest, das Walter sein gesamtes Leben manipuliert hat. Er muss sich entscheiden, was er im Leben wirklich will. Doch Walter will ihn nicht gehen lassen.

Mein Fazit:

Und wieder zeigt Al Pacino sein gesamtes Können in dieser Rolle des Walter Abrams, der eigentlich kurz vorm Ableben ist (zumindest ereilen ihn immer wieder mal kleine Herzinfarkte). Er sieht in seinem Protegé Brandon seine finanzielle Zukunft und Freiheit. Seine Frau Toni (toll gespielt von Rene Russo) ist ebenfalls angetan von dem jungen knackigen Burschen, aber sie erkennt auch die Gefahr. Walter ist ein „trockener“ Spieler, aber hat dem vor 18 Jahren abgeschworen. Doch nun lockt die Gefahr. Al Pacino hat in diesem Film sowohl den abgebrühten Zocker wie auch den liebevollen Ehemann und Vater gespielt, und das glaubhaft und mit Bravour. Er stellt mit seiner Ausdrucksstärke und seiner Präsenz fast alles in den Schatten. Matthew McConaughey und Rene Russo hatten das Nachsehen.

Der Film handelt vom Wetten, dem Tipp-Spiel und dem Risiko, alles zu verlieren. Brandon Lang bzw. John Anthony verliert mit der Zeit den Weitblick und sein feines Gespür für den Sport. Dabei bewahrheitet es sich: Wer hoch fliegt, fällt tief! Die Intrigen, die Walter dabei geschürrt haben, setzten dem Ganzen noch die Krone auf – wie ein Zocker eben!

Mir hat er Film ausgesprochen gut gefallen, nicht zuletzt durch Al Pacino’s grandiosen Auftritt. Er war spannend und nicht ganz vorhersehbar. Er bleibt mir lebhaft in Erinnerung und daher ist er mir 95% wert.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 31.08.2009.

Neu veröffentlicht am 03.06.15!

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