Jack Reacher

usaJack Reacher (2012)

 

B00BLNQSC4Regie: Christopher McQuarrie
Drehbuch: Christopher McQuarrie
Produktion: David Ellison, Tom Cruise, Paula Wagner
Musik: Joe Kraemer
Kamera: Caleb Deschanel
Darsteller: Tom Cruise, Rosamund Pike, Robert Duvall, Richard Jenkins, Werner Herzog, David Oyelowo, u.v.a.
Dauer: 130 Minuten
Romanvorlage: „Jack Reacher-Reihe“ von Lee Child

Inhaltsangabe:

Am hellichten Tag werden aus einem Hinterhalt plötzlich fünf Menschen erschossen. Der Tatverdächtige scheint schnell gefunden. Auf dem Polizei-Revier verlangt er jedoch nicht nach einem Anwalt, sondern nach Jack Reacher (Tom Cruise).

Jack Reacher ist ein Kriegs-Veteran, der unter anderem auch bei der Militär-Polizei tätig war. So leicht ist er nicht zu finden, denn er lebt völlig frei und nahezu spurlos. Helen Rodin (Rosamund Pike) vertritt den Verdächtigen, da dieser jedoch aufgrund eines Gewalt-Deliktes während des Gefangenen-Transports ins Koma gefallen ist, konnte sie ihn noch nicht vernehmen. Für Jack Reacher, der so plötzlich auf der Bildfläche auftaucht, scheint die Sache klar. Doch Helen will herausfinden, was wirklich passiert ist.

Schon bald stellen sie erste Ungereimtheiten fest und dann passieren noch andere merkwürdige Dinge, die Jack Reacher an der offiziellen Version zweifeln lassen.

Mein Fazit:

Es ist schon eine Weile, das mich ein Film von der ersten Minute an so gefesselt hat wie dieser. Tom Cruise gehört für mich allerdings nicht zu den bevorzugten Schauspielern aufgrund seines privaten Hintergrundes. Dennoch fand ich den Film über weite Strecken interessant bis spannend.

Leider verläuft sich irgendwann die Spannung, denn es gibt da ein paar Fragen, die unbeantwortet geblieben sind. Was hat es mit dem geheimnisvollen „The Zec“ (Werner Herzog) auf sich? Warum ist der ermittelnde Polizist in dubiose Geschichten verstrickt? Das wurde leider nicht zu meiner Zufriedenheit aufgedeckt (oder ich habe etwas Wesentliches verpaßt). Die Person Jack Reacher ist von Anfang an geheimnisvoll, aber auch fest in seinen moralischen Wertvorstellungen. Einzig die Tatsache, das er offensichtlich kaum greifbar ist (keine Kreditkarte, kein fester Wohnsitz, keine Steuererklärung etc.), macht ihn zu einer beneidenswerten Figur in Zeiten von massenhafter NSA-Spionage.

Alle anderen Figuren sind durchaus gut gespielt und in ihren Handlungen nachvollziehbar. Rosamund Pike hat mir als die Tochter des Staatsanwalt und selbst Anwältin sehr gut gefallen. Und auch Robert Duvall als Schießstand-Besitzer hat den einen oder anderen Witz gemacht.

Wie schon erwähnt, zum Ende hin fand ich den Film dann mehr verwirrend und die Spannung war den Fragen des „Warum“ gewichen. Bis dahin hat er mich jedoch sehr gut unterhalten.

Von mir bekommt er 75% – wegen dem unglücklichen Ende.

Veröffentlicht am 05.06.15!

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