Gibt es eigentlich nur noch Serien?

Neuerdings habe ich das Gefühl, das es nur noch Serien gibt. Ich meine, im Allgemeinen finde ich es nicht schlimm. Manche Geschichten lassen sich eben nicht einfach in einem Buch abhandeln, das verstehe ich durchaus. Gerade die Bücher im dystopischen Bereich laden gerade zu ein, als Serien geschrieben zu werden. Meines Erachtens nach macht es auch Sinn, denn die Geschichten sind so komplex, das sie zum besseren Verständnis und der Spannung wegen aufgeteilt werden.

Aber ich habe das Gefühl, das sich eigentlich alles nur noch in Serien aufteilt. Sei es Liebes-Romane, Fantasy-Reihen oder Highlander- und Piraten-Romane. Wenn ich beispielsweise Freitags morgens in den Kindle-Deal-der-Woche reinschaue, finde ich sehr häufig Serien-Teile. Da ich von einigen Serien irgendeinen Teil habe, aber nicht den ersten, warte ich natürlich ab, ob der erste Teil vielleicht dort auftaucht (so letztens geschehen mit der Freibeuter und Piraten-Reihe von Susanna Drake).

Manchmal geschieht es, das ich ein Buch kaufe, weil es mir vom Klappentext zusagt und ich die Autorin/ den Autor sehr schätze, stelle ich dann hinterher fest, das es auch ein Teil einer Serie ist. Dann bin ich wieder frustriert. Denn, weiß ich denn, ob mir die Serie überhaupt zusagt? Und kann man überhaupt so mitten in der Serie anfangen zu lesen? Insofern mir der erste (oder irgendein) Band gefällt, möchte ich die Serie natürlich komplett lesen.

Mit Sicherheit gibt es auch noch die Einzel-Romane, aber die sagen mir entweder nicht zu oder ich stelle es eben erst hinten an. So oder so … ich bin dann wohl erstmal in den Serien „gefangen“ 🙂

Wie geht es Euch mit der Thematik? Seit Ihr auch in den Serien so drin oder wählt Ihr die Bücher so aus, das es tatsächlich Einzelbände bleiben?

Einen Penny für Ihre Gedanken ...