Footloose (1984)

usa Footloose (1984)

Regie: Herbert Ross
Drehbuch: Dean Pitchford
Produktion: Craig Zadan, Lewis J. Rachmil, Daniel Melnick
Musik: Becky Mancuso-Winding
Kamera: Ric Waite
Darsteller: Kevin Bacon, Dianne Wiest, Chris Penn, John Lithgow, Sarah Jessica Parker, Lori Singer, u.v.a.
Dauer: 107 Minuten

B00004RNN3Inhaltsangabe:

Ren MacCormack (Kevin Bacon), 17 Jahre alt und im letzten Highschool-Jahr, hat gerade seinen Vater verloren und muss in der Not mit seiner Mutter zu Verwandten aufs Land ziehen. Da er aus Chicago kommt und einen ganz anderen Lebensstil gewohnt ist, gilt er für die Gemeinde als potentielle Gefährdung.

In der Gemeinde, wo Reverend Moore (John Lithgow) seine Schäfchen betreut und allem Schönen versagt, lernt Ren Ariel Moore (Lori Singer), die Tochter des Reverends, kennen. Obwohl sie einen Freund hat, freundet er sich mit ihr und ihrer Clique an. Auf die Frage, warum Rock-Musik und Tanzen verboten ist, sagen sie, der Reverend hat es so gewollt.

Doch Ren, inzwischen als Rebell bekannt, kämpft dafür, das die Jugendlichen ihren Abschlussball feiern können und mischt somit die Gemeinde auf.

Mein Fazit:

Er ist ein Klassiker aus den 80iger Jahren. Zwar reicht er nicht an „Dirty Dancing“ heran, aber die Grundgeschichte ist auch eine andere. Zwar erzählt der Film auch die Liebesgeschichte zwischen Ren und Ariel, aber eigentlich geht es darum, den Menschen die Lebensfreude nicht zu nehmen, den jungen Menschen ihre Tugenden zu lassen, denn sie tun ohnehin dies.

Was mir durchaus gefallen hat, war die Rolle des Ren. Nicht nur, das Kevin Bacon sie voll und ganz glaubhaft ausgefüllt hat. Er wurde als aktiver Jugendlicher dargestellt, der Sport treibt, sein Taschengeld mit Jobs aufbessert und das, was er besitzt, schützt und pflegt. Von diesen Rollen müsste es viel mehr geben, denn ich glaube, das dies in der heutigen Zeit sehr selten vorkommt, in der Realität.

Die Tanz-Szenen sind nicht besonders spektakulär, aber nett anzusehen. Die Geschichte hat einen gewissen Spannungsbogen, aber er reißt einen nicht vom Hocker. Zum Abschalten ist der Film 100%ig geeignet. Wenn der Zuschauer Ansprüche erhebt, wird er bestenfalls mit 70% bedient.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 09.03.2009.

Veröffentlicht am 03.07.15!

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