Willy Wonka und die Schokoladenfabrik (1971)

usaWilly Wonka und die Schokoladenfabrik (1971)
Originaltitel: Willy Wonka & the Chocolate Factory

B0009NSAS2Regie: Mel Stuart
Drehbuch: David Seltzer
Produktion: Stan Margulies, David L. Wolper
Musik: Leslie Bricusse, Anthony Newley
Kamera: Arthur Ibbetson
Darsteller: Gene Wilder, Jack Albertson, Leonard Stone, Julie Dawn Cole, Roy Kinnear
Dauer: 100 Minuten
Romanvorlage: „Charlie und die Schokoladenfabrik“ von Roald Dahl

Inhaltsangabe:

Halbwaise Charlie Bucket (Peter Ostrum) lebt mit seinen Großeltern und seiner Mutter in einem kleinen Haus am Rande der Stadt. Er lebt in armen Verhältnissen und hilft seiner Mutter, indem er Zeitungen austrägt.

Jeden Tag kommt er an der Schokoladenfabrik von Willy Wonka (Gene Wilder) vorbei. Obwohl niemand hinein oder hinaus geht, steigt Rauch aus den Schornsteinen. Niemand weiß, was dort wirklich passiert. Eines Tages gibt Willy Wonka fünf goldene Gutscheine heraus, die er in seinen Tafeln versteckt. Die ganze Welt ist nun auf der Suche nach den fünf goldenen Gutscheinen, denn der Finder bekommt nicht nur lebenslang Süßigkeiten, sondern darf auch seine Fabrik besichtigen.

Vier goldene Tickets sind schon gefunden wurden und Charlie hat alles versucht, was in seiner Macht stand, um einen Gutschein zu bekommen. Aber erst fast am Schluß findet er es schließlich und er nimmt Großvater Joe (Jack Albertson) als Begleitperson mit.

Am 01. Oktober findet er sich schließlich am Tor von Willy Wonkas Schokoladenfabrik ein, um einen aufregenden und zuckersüßen Tag zu verleben. Aber das Abenteuer beginnt ja erst.

Mein Fazit:

Wer überlegt, sich diesen Film zu kaufen, den kann ich nur dringend davon abraten. Ich habe es getan und bereue es. Dieser Film stellt überhaupt keinen Vergleich zu Tim Burton’s Version mit Johnny Depp. In dieser Version ist alles irgendwie unwirklich und billig. Man sieht der Kulisse an, das die Häuse aus Pappmache ist und die Fahrt im Tunnel durch die Leinwand projeziert wird. Zudem ist es völlig neben dem Buch. Dort hat Charlie nämlich noch beide Elternteile. Und der Besuch in der Schokoladenfabrik war im Februar, nicht im Oktober. Und es tauchten Personen auf, die eigentlich gar nicht auftauchen dürften. Zwar geschieht dies auch in der Burton-Version (die Kindheit des Willy Wonka), aber da läßt es sich noch nachvollziehen.

Einzig und allein Gene Wilder hat mich in den paar Minuten, die ich ihn gesehen habe, überzeugt. Er paßte total ins Bild des Willy Wonkas, so habe ich ihn mir auch vorgestellt nach dem Buch.

Ich finde diesen Film grauenvoll, die DVD pazt gelegentlich, indem auf einmal englisch gesprochen wird. Und die Reime der Umpa-Lumpas passen auch nicht so wirklich. Ich bin enttäuscht und kann nur jedem davon abraten.

Anmerkung: Die Rezension stammt 27.02.2008.

Veröffentlicht am 06.07.15!

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