Monster’s Ball

usaMonster’s Ball (2001)

 

B0000633Z6Regie: Marc Forster
Drehbuch: Milo Addica, Will Rokos
Produktion: Michael Burns, Lee Daniels, Milo Addica
Musik: Asche & Spencer
Kamera: Roberto Schaefer
Darsteller: Billy Bob Thornton, Halle Berry, Heath Ledger, Peter Boyle, Sean Combs, Mos Def, u.v.a.
Dauer: 111 Minuten

Inhaltsangabe:

Tief im Süden der USA herrscht noch immer Rassismus! Und gerade im Haushalt der Familie Grotowski wird Rassismus hoch geschrieben. Dort leben der alte und kranke Buck (Peter Boyle), Hank (Billy Bob Thornton) und der Sprößling Sonny (Heath Ledger). Die Männer sind schon früh mit dem Tod in Berührung gekommen, entweder durch den Tod der eigenen Frauen oder durch ihren Job: Als Vollzugsbeamte!

Die Geschichte beginnt, als Lawrence Musgrove (Sean Combs/ Puff Daddy) -Schwarzer- hingerichtet wird. Auf dem Weg zum elektrischen Stuhl knickt Sonny ein. Ein Handgemenge zwischen Vater und Sohn bringt die Angelegenheit zur Eskalation und Sonny erschießt sich vor den Augen seines Vaters und Großvaters!

Während Lawrence Musgrove hingerichtet wird, sitzt seine Frau Leticia (Halle Berry) und der fettleibige Sohn Tyrell (Coronji Calhoun) zu Hause vor dem Fernseher. Sie leben an der Armutsgrenze, das Auto ist kaputt und eigentlich habe sie nicht wirklich eine Chance auf der Welt. Es droht auch schon die Räumung des Hauses!

Hank quittiert seinen Job und kauft sich eine Tankstelle. Leticia versucht ihr Glück mit einem neuen Job! Ihre Wege treffen sich wieder, als Tyrell verletzt wird. Hank fängt sie auf, als Tyrell schließlich seinen Verletzungen erliegt.

Hank und Leticia haben nichts gemeinsam, aber dennoch beginnen sie eine Liebesbeziehung. Sie ist voller offener Fragen und noch mehr Antworten. Aber das Damokle-Schwert, das Hank Leticia’s Mann kannte und ihn auf dem letzten Weg begleitete, schwebt auch noch über ihnen!

Mein Fazit:

Ein Drama, das einen nicht so schnell los läßt. Gerade dieser Film zeigt wohl das Amerika, wie es wirklich ist. Zwei desillusionierte Seelen, die sich allmählich ändern, an sich selbst wachsen und neue Wege gehen! Ich finde den Film unglaublich stark, sehr berührend und authentisch! Was nicht zuletzt an Halle Berrys schauspielerischer Leistung liegt! Aber auch Billy Bob Thornton ist stark, gradlinig in seiner Rolle und teuflisch gut und überzeugend. Die Geschichte ist nicht jedermann’s Sache. Es ist eben kein Mainstream-Film, sondern eher ein Geheimtipp! Ich bin stolz, ihn zu haben!

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 17.07.2007.

Veröffentlicht am 17.07.15!

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