Das Parfum

germanyDas Parfum (2006)
Originaltitel: Perfume: The Story of a Murderer

B000K2Q6I8Regie: Tom Tykwer
Drehbuch: Caroline Thompson, Andrew Birkin
Produktion: Bernd Eichinger, Julio Fernández, Andreas Schmid
Musik: Reinhold Heil, Johnny Klimek
Kamera: Frank Griebe
Darsteller: Ben Whishaw, Dustin Hoffman, Alan Rickman, Rachel Hurd-Wood, Gonzalo Cunill, Francesc Albiol, u.v.a.
Dauer: 147 Minuten
Romanvorlage: „Das Parfum“ von Patrick Süskind

Inhaltsangabe:

Jean-Baptiste Grenouille’s (Ben Whishaw) Start ins Leben ist schon mehr als bedenklich. Auf den Boden des Fischmarktes geboren sollte er eigentlich gar nicht leben. Die Mutter wird erhängt und er kommt ins Kinderheim. Aber auch dort sollte er keine Daseinsberechtigung haben, aber er schafft es dennoch zu überleben.

Seine Kindheit ist geprägt mit Armut, Gewalt und harter Arbeit. Doch er weiß, das er was besonderes ist: Er hat einen ausgeprägten Geruchssinn und kann alles erriechen.

Als er zufällig einer jungen Frau begegnet, die offenbar ganz besonders riecht, möchte er ihren Duft festhalten und erstickt sie dabei versehentlich. Er kann ihren Duft jedoch nicht konservieren.

Er lernt durch seine Arbeit den Parfümeur Guiseppe Baldini (Dustin Hoffman) kennen und kann beweisen, das er eine außergewöhnliche Begabung hat. Dieser stellt ihn ein und lehrt ihn, wie man Öle herstellt und Parfüms kreiert. Doch auch Guiseppe Baldini kann ihm nicht zeigen, wie man Düfte konserviert.

Jean-Baptiste will das perfekte Partüm kreieren. Und dabei muss er zwangsläufig junge Frauen umbringen, um an ihren Duft zu kommen.

Mein Fazit:

Das dies eine deutsche Produktion ist, habe ich erst später erfahren. Um so erstaunter bin ich über dieses Werk, das ich nicht genau beschreiben kann. Die krassen Bilder des stinkenden Paris im 18.ten Jahrhundert können einen schon abstoßen, aber wie soll man sonst dieses „Geruchsbild“ verdeutlichen? Auch die Brutalität, in der Jean-Baptiste aufwächst, ist erschreckend und abstoßend.

Aber die Magie, die ihn umgibt, während er entdeckt, das er eine besondere Begabung hat, hat der Regisseur sehr gut in Szene gesetzt. Ich bin schon davon überzeugt, das sie das Paris so gezeigt haben, wie es im Grunde wirklich war. Die Kulisse wirkt echt und packend.

Es ist ein beklemmendes Werk, die Musik stets melancholisch angehaucht und es hat auch einige Spitzfindigkeiten. Alles in allem ist es ein Werk, das nicht wirklich genau einzuordnen ist. Aber für eine deutsche Produktion ist es ein sehr starker Film geworden.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 29.02.2008.

Veröffentlicht am 27.07.15!

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Ein Gedanke zu „Das Parfum

  1. Das Buch gehört zu meinen Lieblingsbüchern, den Film fand ich weniger berauschend, vor allem die Figur des Jean-Baptiste Grenouille fand ich fehlbesetzt.

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