State of Play – Stand der Dinge

usaState of Play – Stand der Dinge (2009)
Originaltitel: State of Play

Regie: Kevin Macdonald
Drehbuch: Matthew Michael Carnahan, Tony Gilroy
Produktion: Tim Bevan, Eric Fellner, Eric Hayes
Musik: Alex Heffes
Kamera: Rodrigo Prieto
Darsteller: Russell Crowe, Ben Affleck, Rachel McAdams, Robin Wright, Jason Bateman, Helen Mirren, u.v.a.
Dauer: 127 Minuten
Romanvorlage: von Paul Abbott (Vorlage nicht bekannt)

B002LI90U0Inhaltsangabe:

Stephen Collins (Ben Affleck) und Cal McAffrey (Russell Crowe) sind zwei alte Freunde. Während Cal ein Enthüllungsjournalist bei dem Washington Globe ist, strebt Stephen eine aussichtsreiche Karriere in der Politik an. Doch dann geschehen drei völlig voneinander unabhängige Morde und stellen die Freundschaft auf eine harte Probe.

Zwei junge Männer werden in einer Seitenstraße scheinbar zufällig getötet, ebenso die junge Sonia Baker (Maria Thayer). Sehr schnell wird klar, dass Stephen sie offenbar geliebt hat – bei der Nachricht ihres Todes bricht er in aller Öffentlichkeit in Tränen aus.

Der Skandal ist perfekt, den Stephen ist mit Anne (Robin Wright) verheiratet und dieser Skandal ist nicht gerade hilfreich in seinem Job. Zufällig entdeckt Cal jedoch Sonia’s Handynummer bei einem der getöteten jungen Männer und er wittert eine heiße Story.

Nach anfänglicher Skepsis wird Cal von seiner Chefredakteurin Cameron Lynne (Helen Mirren) und Della Frye (Rachel McAdams) unterstützt, aber er hat keine Ahnung, auf was für ein gefährliches Spiel er sich wirklich einlässt.

Mein Fazit:

Ein intelligenter Thriller mit überraschenden Wendungen!

Ist schon länger her, wo ich von einem Thriller so gefesselt wurde wie bei diesem. Gerade denkt man, man hat die Lösung oder die Spur, gibt es neue Informationen. Und kaum hat man das neue verarbeitet, geht es schon wieder in eine andere Richtung.

Toll gemacht, aber man muss genau zuhören. Vieles kommt in Dialogen zwischen den Journalisten und seinen Quellen. Vieles erscheint anfänglich unwichtig und wird am Ende doch immens wichtig. Russel Crowe und Ben Affleck sind dabei ebenbürtige Gegner auf Augenhöhe, obwohl sie eigentlich Freunde sind. Dabei ist es ein offenes Geheimnis, das Cal vor langer Zeit mal eine heiße Nacht mit der Frau seines Freundes verbrachte.

Rachel McAdams als Nachwuchs-Journalistin ist die erfrische weibliche Nuance und sie hat ihre Rolle sehr gut gespielt. Ich habe nicht bei jedem Film eine gute Meinung von ihr, aber in diesem Film hat sie überzeugend und glaubwüdig gespielt.

Alles in allem ein toller Film mit überraschendem Ausgang. Ein echter Tipp, von mir bekommt er 95%.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 14.02.2012.

Veröffentlicht am 05.08.15!

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