Pretty Woman

usaPretty Woman (1990)

Regie: Garry Marshall
Drehbuch: J.F. Lawton
Produktion: Steven Reuther, Arnon Milchan, Gary W. Goldstein
Musik: James Newton Howard
Kamera: Charles Minsky
Darsteller: Julia Roberts, Hector Elizondo, Richard Gere, Amy Yasbeck, Jason Alexander, Ralph Bellamy, u.v.a.
Dauer: 119 Minuten

B00004RYJHInhaltsangabe:

Edward Louis (Richard Gere) ist ein Workaholic, reich und obendrein auch noch gutaussehend. Aber er zeigt selten wirklich Gefühl und ist in seiner Branche als Geschäftsmann verrufen. Gerade hält er sich geschäftlich in Los Angelos auf, als ihm zufällig die quirlige Prostituierte Vivian Ward (Julia Roberts) ins Auto steigt.

Eigentlich sucht er den Weg zum Hotel und Vivian ahnt ein gutes Geschäft. Doch von Anfang an sind sie sich sympathisch und werden sich schnell einig: Er braucht für eine Woche eine passende Begleitung zu den Geschäftsessen und sie bietet ihm ihre Dienste an: für umwerfende 3.000 Dollar die Woche und die neue Kleidung darf sie behalten.

Vivian macht so ihre Erfahrung, denn obwohl sie die vielversprechende Kreditkarte von Edward hat, erkennt man ihre Herkunft und sie wird nicht bedient. Außerdem erhält sie vom Hotelmanager Barney (Hector Elizondo) ein Krash-Kurs in Benimm-Regeln und welche Gabel zu welchem Gang gehört.

Spätestens, als Edward sie zu einem Opernabend nach San Franzisco ausführt, wissen beide, das sich etwas in ihrer Geschäftsbeziehung verändert hat. Es kommen Gefühle auf. Auch Edward beginnt sich zu verändern, denn es spürt, das das Leben auch noch andere Dinge zu bieten hat als nur Arbeit und marode Konzerne zu kaufen.

Aber die aufkeimende Zuneigung wird jäh von Edwards Partner Philip Stuckey (Jason Alexander), denn ihm hat Edward erzählt, wo sie sich kennen lernten und funkt nun dazwischen.

Mein Fazit:

Welch‘ ein schöner Film. Dieser ist einfach zeitlos schön und man kann ihn sich immer wieder ansehen. Ich habe ihn damals zweimal im Kino gesehen und sicher schon unzählige Male im TV. Das bezaubernde Lächeln Julia Roberts, die Musik, die Gags und die Drehungen und Wendungen, die der Film nimmt. Es ist nichts Besonderes, erhebt keinen Anspruch an den Zuschauern, einfach nur genießen.

Andererseits muss dem Zuschauer auch bewußt sein, das es tatsächlich einfach nur ein Märchen ist. Ich gehe einfach davon aus, das die Realität viel härter aussieht.

Doch das tut der Liebesgeschichte von Vivian und Edward keinen Abbruch und daher bekommen sie 85% von mir.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 24.03.2009.

Veröffentlicht am 14.08.15!

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