Mitten ins Herz – Ein Song für Dich

usaMitten Ins Herz – Ein Song Für Dich (2007)
Originaltitel: Music and Lyrics

Regie: Marc Lawrence
Drehbuch: Marc Lawrence
Produktion: Liz Glotzer, Martin Shafer, Bruce Berman
Musik: Adam Schlesinger
Kamera: Xavier Pérez Grobet
Darsteller: Drew Barrymore, Brad Garrett, Hugh Grant, Kristen Johnston, Scott Porter, Campbell Scott , u.v.a.
Dauer: 96 Minuten

B000RF11ZGInhaltsangabe:

Alex Fletcher (Hugh Grant) ist ein in Vergessenheit geratener Pop-Star. Um wieder Fuß ins Show-Geschäft zu bekommen, bemüht er sich um einen gemeinsamen Auftritt mit der gerade angesagten Cora Corman (Haley Bennett). Doch sie will einen Song von ihm.

Leichter gesagt als getan: Alex kann zwar Songs schreiben, aber keine Texte dazu verfassen. Da kommt ihm die quirlige und sympathische Sophie Fisher (Drew Barrymore) gerade gelegen. Während sie seine Blumen gießt, verfaßt sie intuitiev einen ansprechenden Text zu seiner geklimperten Melodie.

Alex bemüht sich um die junge Frau, die irgendwie überhaupt nicht zu seinem Leben passt und innerhalb von 36 Stunden haben sie nicht nur einen tollen Song geschrieben, sondern auch den Auftrag von Cora erhalten. Er ist begeistert von ihrem Talent. Doch dann bemerkt er, das sie sich in sein Herz getextet hat. Eigentlich kein Problem, doch Alex lebt eigentlich mehr in der Vergangenheit als in der Gegenwart. Schließlich gibt es einen häßlichen Streit um sehr private Dinge und er scheint es endgültig vermasselt zu haben, wäre da nicht sein probates Mittel, Hit-Songs zu schreiben …

Mein Fazit:

Ich wollte mir den Film wenigstens mal ansehen, obwohl ich Hugh Grant nach wie vor nicht leiden kann. Er spielt immer so komische Rollen, wo er mehr als Trottel darsteht. In diesem Film ist es auch nicht viel anders. Hugh Grant gibt hier einen Pop-Star ab, der gute wie auch schlechte Zeiten erlebt hat und angesicht der horrenden Konkurrenz wieder ins Show-Geschäft zurück will. Aber er kann nicht mit der Zeit mitgehen, hat nur sein altes Standard-Programm!

Drew Barrymore habe ich fast immer irgendwie wie Rene Russo gesehen. Die zwei Frauen haben eine starke Ähnlichkeit, könnten fast Mutter und Tochter sein. Daher war ich über diese Rolle immer irgendwie irritiert. So kommt es auch, das der Film anfänglich irgendwie ein bißchen holperig wirkte. Die Dialoge waren nicht besonders intelligent und auch die Situationen wirkten auf mich teilweise aufgesetzt.

Doch mit der Zeit kommt Schwung in den Film und die Figuren sind glaubwürdiger, realer und auch sympathischer. Sie entwickeln sich und werden zu einem Menschen wie Du und ich. Über das Ende kann ich nicht viel sagen, aber es war sehr berührend und bewegend. Auch wenn es wahrscheinlich fern der Realität ist, so hat es mich ein wenig bewegt und da wurde sogar Hugh Grant für mich fast schon sympathisch. Von mir bekommt der Film 85% für die schöne Musik und den an sich gewachsenen Figuren.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 12.09.2009.

Veröffentlicht am 21.08.15!

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