Safe Haven – Wie ein Licht in der Nacht

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Safe Haven – Wie ein Licht in der Nacht (2013)
Originaltitel: Safe Haven

Regie: Lasse Hallström
Drehbuch: Leslie Bohem, Dana Stevens
Produktion: Marty Bowen, Wyck Godfrey, Ken Halsband, u.v.a.
Musik: Deborah Lurie
Kamera: Terry Stacey
Darsteller: Josh Duhamel, Julianne Hough, Cobie Smulders, David Lyons, Mike Pniewski, Noah Lomax, u.v.a.
Dauer: 115 Minuten
Romanvorlage: „Wie ein Licht in der Nacht“ von Nicholas Sparks

B00BQ7GXA2Inhaltsangabe:

Erin (Julianne Hough) entflieht aus Boston vor ihrem gewalttätigen Ehemann und Polizisten Kevin (David Lyons). In dem kleinen Ostküsten-Städtchen Southport bleibt sie hängen und bekommt als Katie Feldman einen Job in einem Strandlokal. In einem kleinen Wald-Stückchen kann sie ein kleines Häuschen mieten, das jedoch renovierungsbedürftig ist. Und sie lernt ihre neue Nachbarin kennen: Jo (Cobie Smulders) ermuntert sie in vielen Dingen.

Schon gleich zu Beginn lernt sie den Witwer Alex Wheatley (Josh Duhamel) kennen. Obwohl Katie sich sehr zugeknöpft zeigt, lässt sie sich allmählich auf ihn ein und auch für seine zwei Kinder empfindet sie sehr viel Zuneigung. Kevin indes kann jedoch mit der Demütigung der Trennung sehr schlecht umgehen und mißachtet die Vorschriften, indem er Katie als Verdächtige in einem Mordfall ausschreibt.

Alex, der mit dem Sheriff von Southport befreundet ist, sieht das Gesuch im Büro und konfrontiert Katie damit. Noch immer kann Katie ihm nicht die Wahrheit sagen und beschließt die Stadt zu verlassen. Unterdessen konnte Kevin sie ausfindig machen und obwohl er vom Dienst suspendiert ist, macht er sich auf den weiten Weg von Bosten nach Southport, um Katie bzw. Erin nach Hause zu holen …

Mein Fazit:

Es ist schon lange her, das ich das Buch von Nicholas Sparks gelesen habe. Aber in groben Zügen kann ich mich natürlich noch an die Geschichte erinnern. Es ist eines der wenigen Büchern des Autors, wo auch ein Hauch von Thriller vorhanden ist. Und natürlich darf auch das Mystische nicht so ganz fehlen.

Julianne Hough ist mir als Schauspielerin gänzlich unbekannt, Josh Duhamel natürlich nicht. Ich bin jedoch sehr positiv überrascht, dass das Paar sehr gut harmonisiert hat, trotz der erheblichen Größenunterschiede (Katie wirkte manchmal wie ein Zwerg neben Alex *smile*). Ich finde auch, das sie sehr überzeugend gespielt haben, wie auch alle anderen Schauspieler. Die Geschichte spielt in einem kleinen malerischen Hafenstädtchen. Hach, was erinnere ich mich da gerne an unseren Ostsee-Urlaub. Mein Mann hat den Film auch gesehen und hätte sich am liebsten auch so ein altes Häuschen gekauft, wo er immer werkeln kann und wo man einfach ein bißchen Ruhe und Frieden finden kann. Soweit wird es bei uns nicht kommen, aber träumen darf man ja mal. Zurück zum Film: Die richtige Hintergrundkulisse ist ja fast schon die halbe Miete. Wirklich wunderschöne Bilder hat die Kamera eingefangen. Da gerät man … ach, lassen wir das.

Die Geschichte ist spannend aufgebaut, denn zu Anfangs wird eine flüchtende Frau gezeigt, die zudem viel Blut an ihrer Kleidung hat. Im Verlaufe des Films erfährt der Zuschauer mehr darüber, aus welchen Verhältnissen Katie geflohen ist. Und sie erklärt es auch Alex, denn sie konnte sich nie Hilfe holen, denn ihr Mann ist Polizist und hat damit alles manipuliert. Aber auch Alex ist nicht ganz frei von der Vergangenheit. Seine Frau ist vor langer Zeit an Krebs gestorben und irgendwie scheint es die Familie, vor allen Dingen sein Sohn Josh, noch sehr zu bedrücken.

Lasse Hallström hat ja selten Blockbuster gedreht, aber seine Filme erzählen immer in intensiven Bildern eine ureigene Geschichte. Und dieser Film ist da keine Ausnahme. Ich finde, es ist nicht nur eine Schmonzette, sondern wirklich gute Unterhaltung. Eine wunderschöne Kulisse, sympathische Schauspieler, einfühlsame Musik und eine gute Story, die perfekte Mischung. Von mir bekommt der Film 90% und ich bin nicht abgeneigt, ihn mir noch mal anzusehen.

Veröffentlicht am 02.09.15!

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