American Gangster

usaAmerican Gangster (2007)

Regie: Ridley Scott
Drehbuch: Steven Zaillian
Produktion: Steven Zaillian, Ridley Scott, Brian Grazer
Musik: Marc Streitenfeld
Kamera: Harris Savides
Darsteller: Denzel Washington, Russell Crowe, Lymari Nadal, Josh Brolin, Ted Levine, Chiwetel Ejiofor, u.v.a.
Dauer: 157 Minuten

B000ZYKKLAInhaltsangabe:

New York 1969: Frank Lucas (Denzel Washington) ist in Harlem groß geworden, er kennt die Brutalität der Straße und er sieht, womit Gangster und die Mafia ihr Geld machen. Gerade ist sein Mentor und Freund gestorben, da sieht er für sich die große Chance! Er kauft in Südasien lupenreines Heroin ein und verkauft es als „Blue Magic“ weiter, der nicht nur billig ist, sondern auch noch fast 100% rein!

Detective Richie Roberts (Russel Crowe) ist im Grunde eine gescheiterte Existenz. Seine Frau hat ihn mit dem gemeinsamen Sohn gerade verlassen und er wird von den Kollegen gehaßt, weil er 100.000 Dollar Drogengeld eins zu eins bei der Dienststelle abgeliefert hat. Da er damit seine Unbestechlichkeit und Ehrlichkeit beweist, hassen ihn seine Kollegen und sein Partner selbst stirbt gerade an einer Überdosis „Blue Magic“. Durch seinen verstorbenen Partner wird er jedoch auf den neuen Boss in New York aufmerksam. Von seinem Vorgesetzten wird er beauftragt, die Drogenszene zu durchleuchten und nicht die kleinen Dealer zu erwischen, sondern die Bosse.

Frank Lucas, der inzwischen seine gesamte Familie nach New York geholt hat und die bezaubernde Sheilah (KaDee Strickland) kennen lernte, muss sich allmählich durchsetzen, muss seinen Namen verteidigen. So entbrennt allmählich ein Krieg unter den Drogenbossen von New York. Auch die Polizei kämpft – mit ihm und gegen ihn. Doch der Strick um seinen Hals wird immer enger, bis Detective Richi Roberts einen Spitzel in die Familie einschleusen kann.

Mein Fazit:

Duell der Superstars!

Mich hat die die Geschichte gereizt. Das sie auf eine wahre Begebenheit beruht, ist um so interessanter. Inwieweit der Film an die Wahrheit heran kommt, vermag ich nicht zu beurteilen. Tatsächlich denke ich jedoch, das Ridley Scott das New York der 70er Jahre sehr gut eingefangen hat mit dem Krieg der Drogenbosse und den daraus resultierenden Spannungen.

Denzel Washington und Russel Crowe spielen hervorragend. Sie sind beide kraftvoll, überzeugend und authentisch in ihren Rollen. Wobei Mr. Washington mich mehr beeindruckt hat. Ihn mal in einer „bösen“ Rolle zu sehen ist eine neue Erfahrung, er hat es aber genauso brilliant gemacht wie in seinen anderen Figuren.

Der Film selbst zeigt die ganze Brutalität des Millieus, während Frank Lucas darum bemüht ist, ein Gentleman zu sein. Er respektiert seine Mutter, ist Frauen gegenüber stets zuvorkommend und höflich und geht jeden Sonntag in die Kirche. Andersherum erschießt er einen Konkurrenten auf offener Straße oder verprügelt seine Brüder, wenn sie sich nicht benehmen konnten! Diesen krassen Gegensatz muss man als Zuschauer erstmal verdauen.

Der Film, dessen Spannung sich allmählich aufbaut, ist harte Kost. Man muss auf die Dialoge achten, davon lebt der Film. Ich kann ihn uneingeschränkt weiter empfehlen und ich werde ihn mit mit Sicherheit noch einmal sehen!

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 02.04.2008.

Veröffentlicht am 04.09.15!

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