Das Lächeln der Sterne

usaDas Lächeln der Sterne (2008)
Originaltitel: Nights in Rodanthe

B001MW32PURegie: George C. Wolfe
Drehbuch: Ken Hixon, Ann Peacock
Produktion: Denise Di Novi, Bruce Berman, Doug Claybourne
Musik: Jeanine Tesori
Kamera: Affonso Beato
Darsteller: Diane Lane, Richard Gere, Scott Glenn, Christopher Meloni, Becky Ann Baker, Viola Davis, u.v.a.
Dauer: 97 Minuten
Romanvorlage: „Das Lächeln der Sterne“ von Nicholas Sparks

Inhaltsangabe:

Adrienne (Diane Lane) ist alleinerziehende Mutter einer Teenager-Tochter und eines sensiblen Jungen. Ihr Mann Jack (Christopher Meloni) hat sie vor einigen Monaten wegen einer anderen Frau verlassen und begehrt nun, zurück kehren zu dürfen. Aber sie ist von der Idee gar nicht angetan und erbittet sich Zeit zum Nachdenken.

Diese Zeit verbringt sie im Haus ihrer Freundin Jean (Viola Davis), die eine Pension führt und zu einer Geschäftsreise aufbrechen muss. Adrienne soll auf ihr Haus aufpassen, denn zufällig kommt auch noch ein Gast, ein gewisser Dr. Paul Flanner (Richard Gere). Nicht nur das: Das Haus steht am Strand von South Carolina und es wurde eine Sturmwarnung rausgegeben.

Dr. Paul Flanner hat kein Zuhause mehr und er ist auf eine Reise ins Ungewisse. Er macht nur einen kurzen Zwischenstop in South Carolina, um eine Sache zu klären. Anfangs spricht er mit Adrienne kaum, nimmt die Gegebenheit hin, wie sie sind. Doch Adrienne erzählt ihm von ihrer gescheiterten Ehe, vom Tod ihres Vaters und von ihren Kindern. Paul beginnt aufzutauen und erzählt ihr seinerseits von seiner verkorksten Beziehung zu seinem Sohn, von einer unglücklich verlaufenden OP und von seine Reise ins Ungewisse.

Und als der Hurrican über das Haus tobt, kommen sie sich näher und ihrer beider Leben ändert sich für immer.

Mein Fazit:

Ich muss zugeben, seit ich Diane Lane bei der Oscar-Verleihung dieses Jahr gesehen habe, betrachte ich sie mit etwas anderen Augen. Sie hat für mich an Natürlichkeit und Überzeugungskraft eingebüßt. So war dieser Film auch – anfänglich etwas holperig. Ich hatte zuweilen das Gefühl, das die zwei Figuren nichts miteinander anzufangen wußten und wirkten daher etwas gestelzt. Ich bezweifel, ob es vom Drehbuch her so vorgesehen war.

Im Laufe der Geschichte jedoch wandelt es sich, die Darsteller haben sich sozusagen warm gespielt und sind in der Geschichte drin. Und je mehr man als Zuschauer in die Geschichte eintaucht, desto mehr spürt man, das es nicht gut ausgehen kann. So kann ich persönlich sagen, das mir die letzte halbe Stunde des Film am Besten gefallen hat, denn das wirkte echt und glaubwürdig.

Etwas muss ich noch dazu schreiben: Das Haus, indem Jeans Pension untergebracht ist, ist der Knaller. Wer dieses Haus gebaut hat, besaß Liebe zum Detail. So viele kleine Erkerchen, so viele kleine Balkone, Treppchen und und und … Ich habe noch nie ein so schönes Haus gesehen; es lädt direkt zum Heimkehren ein.

Für mich ist der Film 85% wert.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 07.04.2009.

Veröffentlicht am 07.09.15!

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