The Reaping – Die Boten der Apokalypse

usaThe Reaping – Die Boten der Apokalypse (2007)
Originaltitel: The Reaping

B000RO9VRWRegie: Stephen Hopkins
Drehbuch: Chad Hayes, Carey Hayes
Produktion: Bruce Berman, Erik Olsen, Richard Mirisch, u.v.a.
Musik: John Frizzell, Robert Elhai
Kamera: Peter Levy
Darsteller: Hilary Swank, David Morrissey, Idris Elba, AnnaSophia Robb, Stephen Rea, William Ragsdale, u.v.a.
Dauer: 99 Minuten
Romanvorlage: von Brian Rousso (Vorlage unbekannt)

Inhaltsangabe:

Katherine Winter (Hilary Swank) ist Expertin darin, religiöse Wunder mit wissenschaftlichen Untersuchungen zu widerlegen. Zusammen mit ihrem Mitarbeiter Ben (Idris Elba) reist sie durch die ganze Welt, um diese zu untersuchen. Privat hat sie selbst ein traumatisches Ereignis zu verarbeiten. Während einer Missions-Tätigkeit hat sie ihren Mann und ihre kleine Tochter verloren.

Eines Tages kommt Doug (David Morrissey) auf sie zu. In einer kleinen Stadt hat sich der Fluss blutrot verfärbt und ein Jugendlicher wird tot aufgefunden ohne ersichtliche Mord-Merkmale. Zutiefst davon überzeugt, dass auch hier alles wissenschaftlich erklärbar ist, reist sie mit Ben in die kleine Stadt. Aber sehr bald erkennt Katherine, das sich nicht alles so ist, wie es scheint. Im Mittelpunkt steht das kleine Mädchen Loren (AnnaSophia Robb), die offensichtlich mordlüstern durch die Gegend zieht. Und es passieren immer mehr merkwürdige Dinge, die sie sich nicht wissenschaftlich erklären kann …

Mein Fazit:

Nun, aus einer Laune heraus haben wir die DVD eingelegt. Mein Mann steht ja auch auf diese Art Filme und Hilary Swank ist in meinen Augen eine starke Schauspielerin.

Aber ob man den Film nun gutfinden muss, wage ich mal zu bezweifeln. Schon die Eingangs-Szene ließ mir zwischendurch das Blut in den Adern gefrieren (ich brauche dafür allerdings auch nicht viel). Nun, dann geht es etwas gemächlicher weiter, zwar ist da ein Pater (Stephen Rea), der ihr berichtet, das irgendeine mystische Kraft ihr Gesicht auf Fotos verbrennt und damit ein merkwürdiges Zeichen hinterlässt. Aber ansonsten ist alles erstmal harmlos und Katherine kann sich auf ihre Untersuchungen stürzen. Aber schon gleich bei der Anreise in die Stadt gibt es ein paar Unregelmäßigkeiten. Die werden allerdings erst im Laufe des Films durch Rückblenden deutlich. Schließlich zum Ende hin wird es dann richtig spannend.

So richtig begeistert bin ich dennoch nicht, liegt es am Genre oder an der Thematik des Films? Keine Ahnung. Vielleicht auch an beidem.

Einzig die noch ziemlich junge AnnaSophia Robb hat mich mit ihren schauspielerischen Fähigkeiten stark beeindruckt, richtig schaurig kam sie rüber. So jung und schon so eine enorme Ausstrahlungskraft. Hilary Swank wirkte auf mich hingegen manchmal ziemlich kühl und distanziert. Ich habe das Gefühl, das sie die Rolle nicht wegen der Thematik angenommen hat.

Ich kann dem Ganzen wohl nicht allzu viel abgewinnen, Spannung war da, aber es ist einfach nicht so ganz mein Thema. Daher bekommt er von mir nur 70%.

Veröffentlicht am 05.10.15!

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