I am Legend

usaI Am Legend (2007)

Regie: Francis Lawrence
Drehbuch: Akiva Goldsman
Produktion: Erwin Stoff, David Heyman, Bruce Berman
Musik: James Newton Howard
Kamera: Andrew Lesnie
Darsteller: Will Smith, Alice Braga, Charlie Tahan, Willow Smith, Darrell Foster, Salli Richardson-Whitfield, u.v.a.
Dauer: 101 Minuten
Romanvorlage: „Ich bin Legende“ von Richard Matheson

B0015L4WBGInhaltsangabe:

Im Jahr 2009 bricht auf der Welt eine unglaubliche Epedemie aus. Die Krankheit -vom sogenannten KV-Virus- tötet die Menschen auf qualvolle Weise.

2012: New York ist ausgestorben! Die Natur wuchert in den Straßen und Häusern und die tierische Population hat sich ihr Reich zurückgeholt. Einzig Dr. Robert Neville, Arzt im Militärdienst, scheint gegen die Krankheit immun zu sein.

Robert Neville -begleitet von Schäferhündin Sam- streift tagsüber durch die Stadt auf der Suche nach Nahrung. Nachts verbarrikadiert er sich in einem Haus am Washington Square und durchlebt die Zeit der Evakuierung New Yorks und Trennung von seiner Frau Anna (Alice Braga) und Tochter Marley (Willow Smith) erneut.

Aber er ist nicht allein. Es gibt die Schattensucher! Sobald die Sonne verschwindet, kommen diese Kreaturen hervor, die früher normale Menschen waren und von dem Virus in aggressive Bestien verwandelt wurden. Sie sind stark, unberechenbar und haben kein menschliches Sozialverhalten mehr. In seinem Haus fühlt sich Robert sicher und macht Forschungen, um ein Serum gegen diesen Virus zu finden. Aber bislang hatte er noch keinen Erfolg!

Als seine Hündin von einem solchen Übergriff gebissen und somit infisziert wird, überschlagen sich für Robert die Ereignisse, aus dem es kein Entrinnen mehr gibt.

Mein Fazit: Das ist kein Film für schwache Nerven! Soviel schon mal dazu.

Eigentlich gehört dieser Film ins Horror-Genre. Er ist nicht blutig, aber die Spannung und die daraus resultieren spontanen Schock-Erlebnisse lassen einem den Puls auf 250 schnellen. Und so schnell kommt er auch nicht runter.

Will Smith wird sich wohl mit diesem Film selbst zur Legende gemacht haben. Eine Rolle, die alles von ihm abverlangt. Komik, Trauer, Angst, Verzweiflung, Hoffnung und und und. Diese Rolle auch konstant über 100 Minuten auszufüllen ist eine wahre Meisterleistung. Denn es gibt in der Tat nur wenige Nebendarsteller, die mit ihm in Konkurrenz stehen.

Das leere, von der Natur zurück eroberte New York, ist gespenstisch und unglaublich beklemmend. Die Spezial-Effekte sind in der Hinsicht wirklich einmalig! Was ich persönlich ein bißchen sonderlich fand, war die Tatsache, das er offentlich wie selbstverständlich Strom und fließend warmes Wasser hatte. Als ob es in seinem Haus keine Epedemie gegeben hat.

Ein Film, den sich nicht jeder ansehen kann. Aber der jedem im Gedächtnis bleibt, weil es nicht nur eine grandiose schauspielerische Leistung ist, sondern weil der Film auch einen Hauch von Realität reinbringt. Wer sagt denn, das so etwas nicht passieren kann?

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 27.01.2008.

Veröffentlicht am 12.10.15!

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