Vertrauter Fremder

usaVertrauter Fremder (1994)
Originaltitel: Perfect Stranger

B000MR9YUIRegie: Michael Miller
Drehbuch: Jan Worthington
Produktion: Darren Frankel, Dennis Hammer, Douglas S. Cramer
Musik: Lee Holdridge
Kamera: Mike Fash
Darsteller: Robert Urich, Stacy Haiduk, Darren McGavin, Susan Sullivan, Holly Marie Combs, Marion Ross, u.v.a.
Dauer: 105 Minuten
Romanvorlage: „Vertrauter Fremder“ von Danielle Steel

Inhaltsangabe:

Alex Hale (Robert Urich) ist attraktiv, geschieden, lebt und arbeitet in San Franzisco als Anwalt. Seine 15jährige Tochter Amanda (Holly Marie Combs) ist sehr unglücklich über die Situation.

Raphaella Phillips ist jung, wunderschön und sehr einsam. Vor Jahren hatte ihr (erheblich älterer) Mann einen Herzanfall und ist seitdem ans Bett gefesselt. Ansonsten mangelt es Raphaella an nichts, ihr Mann ist steinreich.

Alex und Raphaella begegnen sich erneut im Flugzeug nach New York und kommen ins Gespräch. Alex ist sofort in sie verliebt, aber er spürt, das es Geheimnisse um sie gibt. Da er hartnäckig bleibt, verbringen sie auch eine schöne Zeit in New York. Aber es ist von vornherein klar, das es nie mehr sein wird als eine Affäre, denn Raphaella fühlt sich ihrem Mann verpflichtet.

Dennoch sehen sie sich immer wieder und bauen eine liebevolle, aber auch verzweifelte Beziehung auf. Als John Phillips (Darren McGavin) eines Tages Alex zu sich bittet, scheint sich die Situation noch zu dramatisieren!

Mein Fazit:

Trotz daß die Story so „zerschnitten“ wurde, war es ein schöner Film und eigentlich der amerikanischen Ettikette entsprechend. Mit viel Glanz und Glamour wurde die Raphaella dargestellt und daran erkennt man: Geld allein macht nicht glücklich. Im Großen und Ganzen eine gelungene Verfilmung – ganz nach Danielle Steel.

Nachtrag: Ich habe den Film noch einmal gesehen. Mir haben die Nahaufnahmen von Raphaella Phillips sehr gut gefallen. Davon abgesehen, das sie eine schöne Frau ist, kam sie mir sehr überzeugend in ihrer Rolle vor. Die innere Zerrissenheit, das ständige Für und Wider. Es ist nicht leicht, diesen Ausdruck in den Augen und im Gesicht zu schaffen.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 08.04.2008.

Veröffentlicht am 10.11.15!

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