Wall Street: Geld schläft nicht

usaWall Street: Geld schläft nicht (2010)
Originaltitel: Wall Street: Money Never Sleeps

Regie: Oliver Stone
Drehbuch: Stephen Schiff, Allan Loeb
Produktion: Oliver Stone, Edward R. Pressman, Eric Kopeloff
Musik: Craig Armstrong
Kamera: Rodrigo Prieto
Darsteller: Shia LaBeouf, Michael Douglas, Josh Brolin, Susan Sarandon, Charlie Sheen, Carey Mulligan, u.v.a.
Dauer: 133 Minuten
Dies ist der 2. Teil der Wall Street-Reihe.

B004B8VIGMInhaltsangabe:

Jake Moore (Shia LaBeouf) ist Broker in New York, der große Louis Zabel (Frank Langella) war sein Mentor, ehe er sich von Bretton James (Josh Brolin) hereingelegt sieht und sich das Leben nimmt.

Außerdem ist er mit Winnie (Carey Mulligan), der Tochter von Gordon Gekko (Michael Douglas), liiert und beginnt mit ihr ein gemeinsames Leben zu planen, als er zufällig dem Altmeister Gekko über den Weg läuft. Durch das Gefängnis gezeichnet, scheint Gordon nur noch ein Schatten seiner Selbst zu sein – und geläutert. Seine Reue gegenüber seinem früheren Leben will er dadurch zum Ausdruck bringen, indem er das zerrüttete Verhältnis zu seiner Tochter wieder aufbauen möchte.

Während Jake versucht, mit Bretton James abzurechnen, entgeht es ihm fast, das Gordon Gekko nichts von dem verlernt hat, was ihn einst auszeichnete und nur Winnie hat es im Gespür, doch auf sie hört Jake auch nicht mehr …

Mein Fazit:

Meine Erwartungen an diesen Film waren dann wohl doch ein wenig zu hoch geschraubt. Den ersten Teil habe ich vor langer Zeit schon mal gesehen, damals war Charlie Sheen die Marionetten-Puppe von Gordon Gekko. Nun ist es Shia LaBeouf.

Oliver Stone versucht an dem Erfolg des ersten Teils anzuknüpfen. Aber ehrlich gestanden bin ich unschlüssig, was ich von diesem Film halten soll. Also genialen Coup oder totalen Flopp? Ich bin mir nicht sicher, ob ich ihn für herausragend bewerten soll. Zweifelsohne spielen die Hauptakteure toll und sehr überzeugend – doch die Story ist teilweise so undurchsichtig, so verwirrend, das es mir gelegentlich schon schwer fiel, dem Ganzen zu folgen, dabei halte ich mich schon für recht intellegent.

Besonders gefallen hat mir Carey Mulligan, mit ihrer Art berührt sie den Zuschauer und weckt in einem schon fast das Kindchen-Schema: Man möchte sie einfach nur beschützen und in den Arm nehmen. Und sie ist eigentlich auch der rote Faden in dem ganzen Film.

Mir fällt es schwer, dem Film zu bewerten – versuche es daher mal mit 75%.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 08.07.2012.

Veröffentlicht am 02.12.15!

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