Ein gutes Jahr

usaEin gutes Jahr (2006)
Originaltitel: A Good Year

Regie: Ridley Scott
Drehbuch: Marc Klein
Produktion: Ridley Scott, Lisa Ellzey, Branko Lustig
Musik: Marc Streitenfeld
Kamera: Philippe Le Sourd
Darsteller: Russell Crowe, Albert Finney, Freddie Highmore, Marion Cotillard, Archie Panjabi, Rafe Spall, u.v.a.
Dauer: 117 Minuten
Romanvorlage: „Ein guter Jahrgang“ von Peter Male

B000ND7ULGInhaltsangabe:

Max Skinner (Russell Crowe) lebt in England und ist äußerst erfolgreich als Broker in der Londoner Finanzwelt. Einige lieben ihn, einige widerum hassen ihn. Doch Max ist das alles völlig schnuppe, denn er vertraut niemanden, ist egoistisch und Gefühle spielen keine Rolle für ihn. Gerade hat er für seine Firma einen Millionen-Coup gelandet und rühmt sich mit seinem Erfolg.

Doch plötzlich bekommt er Post aus Frankreich. Sein Onkel Henri (Albert Finney) ist verstorben und Max erbt ein Chateau. Widerwillig und mit dem festen Vorsatz, „die Sache“ schnell hinter sich zu bringen, reist er nach Frankreich. Das Chateau und der Weinberg scheinen etwas herunter gekommen, doch Max ist gefangen in seiner Vergangenheit. Er erinnert sich an die Zeit, als er ein kleiner Junge war und Onkel Henri der einzigste Mensch war, den er noch hatte. Onkel Henri hat ihm viele Weisheiten mit auf den Weg gegeben, die er bis in die Gegenwart beherzigte. Auch die Kunst, den Wein zu genießen und zu verstehen hat Max von seinem Onkel Henri gelernt.

In Max macht sich die Trauer breit, er spürt, das er Henri sehr viel bedeutet hat und möchte dem entfliehen, um sich nicht damit auseinander setzen zu müssen. Doch widerige Umstände führen dazu, das er im Chateau festsitzt. Er lernt Fanny Chenal (Marion Cotillard) kennen, eine einheimische junge Frau, die er mit seinem Auto angefahren hat. Und außerdem taucht urplötzlich eine Christie Roberts (Abbie Cornish) auf, die vorgibt, eine uneheliche Tochter von Onkel Henri zu sein.

Max muss sich mit Onkel Henri und seiner Vergangenheit beschäftigen und verliebt sich nebenbei in die wunderschöne Fanny. Er beginnt, das London mehr und mehr zu vergessen. Doch wird er das Chateau wirklich verkaufen können?

Mein Fazit:

Im Vorfeld über diesen Film habe ich sowohl gute als auch schlechte Kritiken gehört. Somit ging ich mit Spannung und großer Vorfreude ins Kino. Und ich muss ehrlich sagen, das dieser Film pure Unterhaltung ist. Russell Crowe als Broker in der Provence! Klasse. Ridley Scott hat aus seinen Schauspielern alles heraus geholt, dabei fielen mir besonders Albert Finney und Freddie Highmore auf, die immer wieder als Erinnerungen von Max auftauchen. Ich glaube, das Freddie Highmore eine großartige Karriere vor sich hat, er ist bereits in seinen sehr jungen Jahren eine gefragte Persönlichkeit.

Russell Crowe zeigt mit diesem Film seine komödiantische Seite und ich finde, es steht ihm äußerst gut. Seine Filmpartnerin Marion Cotillard allerdings hat ihn mit ihren glänzenden Augen und ihrem verführerischen Lächeln ausgestochen! Mit viel Situations-Komik und Leichtigkeit, die so ein Weingut ausstrahlt, nimmt man den Film mit. Der Hintergrund, das Weingut und das Chateau, strahlen eine Gemütlichkeit aus und spiegeln die Lebensart der Franzosen wider. Ich persönlich mag Frankreich nicht so sehr, aber so ein Chateau würde ich mir auch gefallen lassen.

Es ist ein Film zum Träumen, zum Dahinschmelzen und der Zuschauer kann wunderbar abschalten und eintauchen in die Welt der Weinberge, der Leese und des Genießens! Vielen Dank, Uwe, das Du mich in diesen Film mitgenommen hast!

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 04.03.2008.

Veröffentlicht am 14.12.15!

Einen Penny für Ihre Gedanken ...