Sea of Love – Melodie des Todes

usaSea of Love – Melodie des Todes (1989)
Originaltitel: Sea of Love

Regie: Harold Becker
Drehbuch: Richard Price
Produktion: Michael Scott Bregman, Louis A. Stroller, Martin Bregman
Musik: Trevor Jones
Kamera: Ronnie Taylor
Darsteller: Al Pacino, Ellen Barkin, John Goodman, Richard Jenkins, William Hickey, Michael Rooker, u.v.a.
Dauer: 113 Minuten

B0000ZP2Y4Inhaltsangabe:

Frank Keller (Al Pacino) ist ein New Yorker Polizist und in der Midlife-Crises. Seine Frau hat ihn vor Jahren schon verlassen und ausgerechnet einen Kollegen von ihm geheiratet. Seine trostlosen Abende in seinem Haus verbringt er bei seinem besten Kumpel – dem Alkohol. Und alles scheint irgendwie darauf hinaus zu laufen, das selbst stolze 20 Jahre Dienst nichts daran ändern können.

Frank muss in einer Mordserie ermitteln. Es werden Männer nackt im Bett hingerichtet und immer wieder wird das Lied „Sea of Love“ gespielt. Eine weitere Gemeinsamkeit wird entdeckt: Der Kontakt zum Mörder oder zur Mörderin kam offensichtlich über eine Kontaktanzeige zustande und der Täter ist scheinbar weiblich. Zusammen mit dem Kollegen Sherman (John Goodman) schaltet Frank nun ebenfalls eine prosaische Kontaktanzeige. Sie arrangieren Treffen mit den Frauen, um die Fingerabdrücke zu bekommen.

Im Zuge der Ermittlungen trifft Frank auf Helen (Ellen Barkin), eine alleinerziehende Mutter, die auch noch attraktiv und wahrlich nicht auf den Kopf gefallen ist. Sie geht nicht in die Falle und benutzt das Weinglas nicht. Somit hat Frank keine Fingerabdrücke von ihr.

Zufällig trifft er sie wieder und sie beginnen eine leidenschaftliche Affäre. Zuerst glaubt Frank nicht, das sie eine Mörderin ist. Aber er findet immer mehr und mehr Indizien, das sie es doch sein könnte. Mit jeder gemeinsamen Nacht wächst in ihm das Mißtrauen, aber es ist schon zu spät, er ist ihr hoffnungslos verfallen. Wird er mit heiler Haut aus der Sache rauskommen?

Mein Fazit:

Ein weiterer spannender Film mit Al Pacino habe ich heute gesehen. Ich konnte es kaum erwarten, die DVD reinzulegen. Und ich wurde wieder nicht enttäuscht.

Glaubhaft und authentisch hat Al Pacino den abgehalfterten Cop gespielt, der sich zwar bemüht, aber irgendwie nicht alles auf die Reihe kriegt. Rivalitäten mit dem neuen Mann seiner Ex-Frau runden das Bild ab.

Ellen Barkin hat mir in dem Film leider nicht ganz so gut gefallen. Ich habe ihr die Rolle als Mutter und männermordendes Vamp nicht abnehmen können. Sie wirkte zeitweilig sogar amateurhaft neben Al Pacino.

Der Spannungsbogen wird langsam aber stetig aufgebaut. Die Platte „Sea of Love“ ist mir dabei schon fast ans Herz gewachsen. Mir kommt die Musik sehr bekannt vor und ich finde, das hat dem Film eine gewisse Ironie verliehen. Ein wunderschöner Film, spannend und für mich unerklärlich erst ab 16!

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 03.04.2008.

Veröffentlicht am 15.12.15!

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