Die 100 – Erste Staffel

usa Die 100 – Erste Staffel (2014)
Originaltitel: The 100

Regie: Dean White, Mairzee Almas, Ed Fraiman, u.v.a.
Drehbuch: Lina Patel, Bruce Miller, u.v.a.
Produktion: Jae Marchant, Dean White, Tim Scanlan, u.v.a.
Darsteller: Eliza Taylor, Bob Morley, Devon Bostick, Isaiah Washington, Christopher Larkin, Henry Ian Cusick, u.v.a.
Dauer: ca. 43 Minuten/ pro Folge
Romanvorlage: „Die 100“ von Kass Morgan

B00ZBNB7L2Inhaltsangabe:

97 Jahre nach nuklearen Katastrophe auf der Erde leben die Menschen auf dem Raumschiff „The Arch“. Die Recourcen sind knapp, es herrschen strenge Regeln und die Strafen selbst für kleinste Vergehen sind hoch.

Doch nur die Regierung weiß, dass das Schiff ein großes Problem hat: Der Sauerstoff wird knapp. Und das Leck kann nicht mehr repariert werden. Daher werden 100 Jugendliche Straftäter mit knappen Recourcen auf eine heikle Mission geschickt: Sie sollen testen, ob es wieder möglich ist, auf der Erde zu leben.

Unter diesen 100 Jugendlichen sind Clarke (Eliza Taylor), Finn (Thomas McDonell) und Bellamy (Bob Morley), die für die Gruppe von unschätzbarem Wert sind. Denn sie übernehmen unbewußt die Führung. Anfänglich feiern sie ihre neugewonnene Freiheit (denn eine Rückkehr zur Arch ist nicht vorgesehen). Aber schon bald sehen sie sich nicht nur mit Nahrungsmittelknappheit und medizinischen Notfällen konfrontiert. Auf der Erde sind Menschen, sie nennen sie die Grounders. Und diese sind nicht gerade erbaut von den Besuchern.

Während die (inzwischen leicht dezimierten) 100 Jugendlichen auf der Erde ums nackte Überleben kämpfen, findet auf der Arch ein Machtkampf statt, der auch das Ende der Menschheit auf dem Raumschiff besiegeln könnte.

Mein Fazit:

Leider viel zu spät bin ich auf diese Serie aufmerksam geworden. Zwar befand sich die Buchvorlage schon auf meiner Wunschliste, aber als der Hype um diese Serie wirklich durch die Medien ging, waren schon einige Folgen der Serie auf Pro7 gelaufen und ich habe mich seither strikt geweigert, dort einzuschalten. Liebe habe ich die erste DVD abgewartet und mir dann die erste Staffel ohne Werbeunterbrechungen angesehen.

Die ersten Folgen – so muss ich gestehen – haben mich dann auch nicht so richtig vom Hocker gerissen. Zwar kannte ich bis dahin schon die Buchvorlage und den Plott, aber die filmische Umsetzung empfand ist als nicht so grandios wie überall angepriesen. Zugegeben, das Buch hatte mich zu Anfangs auch nicht so richtig überzeugt.

Das Leben ist hart, sowohl auf der Arch als auch auf der Erde. Das entwickelt sich jedoch erst im Laufe der ersten Staffel. Einige Figuren lernt man auch erst durch Rückschauen wirklich kennen. Auf der Arch ist das Leben streng geregelt. Nicht jede Familie durfte ein Kind bekommen, ein zweites schon mal gar nicht. Daher ist Bellamy, der der Bruder von Octavia (Marie Avgeropoulos) ist, eine absolute Ausname.

Liebes-Geschichten gibt es auch, die doch mehr im Verlauf der ersten Staffel in den Vordergrund treten. Und es kristalliert sich der Kampf gegen die Grounders heraus, wo die Gruppe eng zusammen arbeiten muss und Bellamy und Clarke ihre Führungs-Stärke beweisen müssen.

Erst die letzten vier Folgen haben mich dann mitgenommen in eine Welt voller Gefahren und die Jugendlichen entwickeln einen starken Überlebenswillen, der mich dann überzeugte. Schließlich erfahren sie auch, dass das Leben auf der Arch sich dem Ende neigt und nicht sehr viele Alternativen vorhanden sind.

Das Ende ist ja mal grandios und ein wahrer Cliffhanger. Ich bin gespannt, wann die 2. Staffel auf DVD rauskommt, denn natürlich habe ich auch hier die TV-Ausstrahlung abgelehnt. In den Grundzügen ist die Buch-Vorlage umgesetzt. Aber vieles ist auch anders.

Wegen dem für mich schleppenden Anfang bekommt es 75% von mir und ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht.

Veröffentlicht am 20.12.15!

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