Im Feuer der Gefühle

usaIm Feuer der Gefühle (1986)
Originaltitel: Crossings

Regie: Karen Arthur
Drehbuch: Bill La Mond, Jo La Mond
Produktion: Douglas S. Cramer, Howard W. Koch, Aaron Spelling
Musik: Michel Legrand
Kamera: Paul Lohmann
Darsteller: Cheryl Ladd, Lee Horsley, Christopher Plummer, Jane Seymour, Zach Galligan, Stewart Granger, u.v.a.
Dauer: 269 Minuten
Romanvorlage: „Schiff über dunklem Grund“ von Danielle Steel

B011DF2UA8Inhaltsangabe:

Der französische Botschafter Armand DeVilliers (Christopher Plummer) wird vor Beginn des Zweiten Weltkrieges nach Frankreich zurück berufen. Seine amerikanische Frau Liane (Cheryl Ladd) begleitet ihn in seine Heimat nach Paris. Auf dem Reise lernen sie das reiche Paar Nick Burnham (Lee Horsley) und Hillary (Jane Seymour) kennen.

Während Nick sich rührend um seinen Sohn kümmert, verfällt Hillary aus lauter Langeweile dem Alkohol und Männer-Bekanntschaften. Eine Scheidung wird diskutiert, doch Hillary benutzt das Kind als Druckmittel, obwohl sie offensichtlich kein Interesse an ihm hat.

Armand und Liane lieben sich sehr, aber er ist wesentlich älter und ihre Liebe beruht auf gemeinsam durchstandene Schicksalsschläge. Dennoch passiert es, das sie sich in Nick Burnham  verliebt. Nick ist ganz Gentleman und er geht weiter seinen Geschäften als Stahl-Magnat nach, während sie die treusorgende Ehefrau in Paris verweilt.

Doch es wird brenzelig in Paris, als die Deutschen das Land besetzen. Armand kann seine Frau dazu bewegen, das Land zu verlassen. Gleichzeitig kehrt auch Nick in die Staaten zurück und gemeinsam reisen sie auf dem Schiff zurück. Sie erleben dramatische Stunden, in denen sie gekenterten Menschen vor dem Ertrinken retten. Diese Erlebnisse lassen sie alle Vorsicht fahren und sie erleben gemeinsame Stunden des intimen Glücks. Doch als sie in Amerika ankommen, trennen sich ihre Wege auf unbestimmte Zeit erneut.

Schließlich überschlagen sich die Ereignisse in Paris und Pearl Harbor. Armand wird von den deutschen Besatzern gefangen genommen und Nick muss als Offizier in den Pazifik in den Krieg …

Mein Fazit:

Die Verfilmung ist schon betagt, aber für mich dennoch nicht weniger interessant. Und obwohl ich es nicht genau benennen kann, habe ich das Gefühl, das ich es schon mal gesehen habe. Es muss jedoch schon sehr lange her sein.

Auch ist es schon lange her, das ich die Buchvorlage dazu gelesen habe, aber so in groben Zügen wurde der Stoff umgesetzt. Cheryl Ladd halte ich persönlich zwar nicht für die beste Besetzung, Lee Horsley hingegen hat den Stahl-Magnaten Burnham überzeugend gespielt. Einige Szenen mit ihm sind schon sehr gut von der Kamera eingefangen, während mir das Geschmachte von Cheryl Ladd gelegentlich zuviel wurde. Jane Seymour hat die Hillary wirklich gut gespielt, manchmal hätte sie einfach nur schütteln wollen bei soviel Desinteresse und Egoismus.

Die Atmosphäre der damaligen Zeit in Paris wurde gut eingefangen, auch wenn das eine oder andere ausgespart wurde. An der Ausstattung und den Kostümen wurde nicht gespart und die Akteure haben durchweg eine überzeugende Leistung abgeliefert. Nur den Vorspann finde ich einfach fürchterlich, aber gut, ist schon knapp 30 Jahre alt, da kann man solche Dinge schon verzeihen.

Für Danielle Steel-Fans sicherlich ein Muss und empfehlenswert und wer es gern etwas kompliziert und dramatisch mag. Von mir bekommt die Verfilmung solide 80%.

Veröffentlicht am 20.12.15!

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