Jurassic Park

usaJurassic Park (1993)

Regie: Steven Spielberg
Drehbuch: Michael Crichton, David Koepp
Produktion: Gerald R. Molen, Colin Wilson, Kathleen Kennedy
Musik: John Williams
Kamera: Dean Cundey
Darsteller: Sam Neill, Laura Dern, Jeff Goldblum, Richard Attenborough, Bob Peck, Martin Ferrero, u.v.a.
Dauer: 127 Minuten
Romanvorlage: „DinoPark“ von Michael Crichton
Dies ist der 1. Teil der Jurassic Park-Reihe.

B000A4T60GInhaltsangabe:

Dr. Alan Grant (Sam Neill) ist zusammen mit seiner Freundin Dr. Ellie Sattler (Laura Dern) auf einer Ausgrabung, als sie Besuch von John Hammond (Richard Attenborough) bekommen. Er benötigt eine Beurteilung zu seinem Freizeit-Park und wenn Dr. Grant und Dr. Sattler ihn für ein Wochenende begleiten, würde er für weitere drei Jahre ihre Ausgrabung finanzieren.

Zwei weitere Personen gesellen sich zu ihnen: Dr. Ian Malcolm (Jeff Goldblum) und Donald Gennaro (Martin Ferrero). Gennaro ist für die Expertise für die Versicherung zuständig, die den geheimnisvollen Park versichern soll. Per Hubschrauber werden sie zu einer entlegenen Insel gebracht.

Schon bald wird klar, das es kein gewöhnlicher Freizeit-Park ist. John Hammond hat keine Kosten und Mühen gescheut, um Dinos in allen Größen und Arten lebendig werden zu lassen. Kindheits-Träume gehen in Erfüllung, die (friedlichen) Dinos lassen sich anfassen und galoppieren über die Ebene.

John Hammond ist von seinem Park so sehr überzeugt, das alles mit rechten Dingen zugeht. Doch er erkennt nicht, das sein Park eine Sensation ist und andere nach seinem Lebenswerk trachten. Und als die ersten technischen Probleme losgehen, ahnt noch niemand, welche Dimension die Katastrophe wirklich annimmt!

Mein Fazit:

Was war das für eine Sensation vor 23 Jahren!

Steven Spielberg hat mit diesem Film ein neues Zeit-Alter der Tricktechnologie eingeleutet. Fasziniert gingen die Menschen damals in die Kinos und glaubten, echte Dinos auf der Leinwand zu sehen. Damit hatte Steven Spielberg auch einen Boom auf die Dinos ausgelöst. Alle Welt interessierte sich plötzlich dafür, auch ich natürlich.

Inzwischen ist es natürlich schon „normal“, die vermeintlich echten Dinos zu sehen. Es ist nichts Besonderes mehr, obwohl sie für mich noch immer nichts an der Faszination eingebüßt haben. Aber die Message, die der Film ausstrahlt, ist auch nach 23 Jahren noch immer unüberhörbar: Der Mensch darf nicht Gott spielen. Der Mensch sollte die Finger davon lassen und nicht mit Genen experimentieren. Die Folgen für die Menschheit können fatal sein. Es hat ja schließlich einen Grund, warum sie damals ausstarben und dadurch die Säugetiere ihren Siegeszug antreten konnten und somit sich auch der Homo Sapiens entwickelte.

Da hilft es auch nichts, ständig zu sagen: „Ich habe keine Kosten gescheut“. Hammond hat diesen Satz immer wieder fallen gelassen, mal im Brustton der Überzeugung, mal mit einem verzweifelten Aufseufzer. Was nützt einem das ganze Geld, wenn man die Tiere trotz aller Sicherheit nicht beherrschen kann, wenn sie sich doch ihren Weg in die Freiheit bahnen? Und obwohl alles getan wurde, damit sie sich in den Gehegen nicht fortpflanzen, suchte sich die Natur ihren Weg und ermöglichte doch den Fortbestand der Art.

Nun, im Vordergrund steht natürlich der hohe Unterhaltungs-Wert des Films und auch nach all den Jahren und den häufigen Wiederholungen im TV ist er durchaus immer noch sehenswert. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und bin sogar geneigt, irgendwann die Roman-Vorlage zu lesen. Aber der Film ist mir erstmal 95% wert.

Veröffentlicht am 10.01.16!

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