Frankie & Johnny

usaFrankie & Johnny (1991)
Originaltitel: Frankie and Johnny

Regie: Garry Marshall
Drehbuch: Terrence McNally
Produktion: Garry Marshall, Nick Abdo, Michael Lloyd
Musik: Marvin Hamlisch
Kamera: Dante Spinotti
Darsteller: Al Pacino, Michelle Pfeiffer, Hector Elizondo, Nathan Lane, Kate Nelligan, Jane Morris, u.v.a.
Dauer: 118 Minuten

B00006G8D7Inhaltsangabe:

Johnny (Al Pacino) wird gerade aus dem Knast entlassen. Er hat für 18 Monate wegen Scheckbetrug gesessen und möchte sich nun ein neues Leben aufbauen. Er ist sehr einsam, aber dennoch stets gut gelaunt und aufgeschlossen.

Frankie (Michelle Pfeiffer) arbeitet bei Nick (Hector Elizondo) im Coffee Shop als Kellnerin. Sie ist nicht besonders glücklich über ihr Leben. Einige Männer hatten ihr bereits schon das Herz gebrochen und was sie gar nicht mehr im Sinn hat, ist eine neue Liebe. Der einzigste Mann, den sie ansich heran läßt, ist ihr schwuler Nachbar Tim (Nathan Lane).

Johnny stellt sich bei Nick als neuer Koch vor und bekommt den Job. Gleich ist er bei Frankies Kolleginnen im Gespräch, aber sehr schnell hat er nur noch Augen für Frankie. Doch diese tut so, als ob sie gar nichts von ihm wissen will, aber eigentlich brennt sie darauf, ihn näher kennen zu lernen.

Bei einer Party kommen sie sich schließlich näher und verbringen danach auch eine leidenschaftliche und liebevolle Nacht miteinander. Doch am nächsten Tag beginnt die eigentliche Beziehungsarbeit, denn Frankie kann einfach nicht so schnell eine feste Beziehung eingehen, braucht Freiraum und Zeit. Johnny hingegen möchte sie gleich mit Haut und Haaren und spricht sogar schon von Heirat. Für Frankie geht es viel zu schnell. Wird er dennoch ihr Herz erweichen können?

Mein Fazit:

Es ist eine bezaubernde Liebesgeschichte mit zwei großartigen Schauspielern, die nicht zum ersten Mal zusammen vor der Kamera standen. Bereits 1983 spielten sie zusammen in „Scarface“, wo sie -Michelle Pfeiffer- mich allerdings nicht so überzeugen konnte. In diesem Film allerdings spielen sie wirklich großartig zwei unterschiedliche Charaktere, die im Grunde nur eines gemeinsam haben: Sie haben beide nicht gerade die Sonnenseite des Lebens kennen gelernt!

Der komödiantische Teil dieses Films ist allerdings auch nicht zu unterschätzen. So wurde ganz klar gezeigt, das Frauen offen über Sex reden können und Männer sich für die Liebe zum Affen machen wollen!

Eine wunderbare Liebesgeschichte, die unter die Haut geht, denn es ist auch eine Charakterstudie von diesen zwei Seelen. Und Al Pacino hatte noch immer (oder schon wieder) dieses unwiderstehliche Lächeln!

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 02.04.2008.

Veröffentlicht am 12.01.16!

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