Mystic River

usaMystic River (2003)

Regie: Clint Eastwood
Drehbuch: Brian Helgeland
Produktion: Bruce Berman, Clint Eastwood, Robert Lorenz
Musik: Clint Eastwood
Kamera: Tom Stern
Darsteller: Kevin Bacon, Sean Penn, Tim Robbins, Laurence Fishburne, Marcia Gay Harden, Laura Linney, u.v.a.
Dauer: 138 Minuten
Romanvorlage: „Mystic River“ von Dennis Lehane

B000EBGC9SInhaltsangabe:

Drei Jungs wachsen im armen Viertel von Boston auf. Die Kindheit endet abrupt, als zwei Fremde kommen und einen von den drei Jungs, nämlich Dave, mitnehmen und ihn tagelange mißbrauchen, ehe er entfliehen kann!

25 Jahre später! Diese drei Jungs, inzwischen gestandene Männer, kommen erneut zusammen. Sean Devine (Kevin Bacon) ist Inspector bei der hiesigen Polizei, Jimmi (Sean Penn) ein Ex-Ganove und stolzer Besitzer eines kleinen Ladens und Dave (Timm Robbins) kümmert sich liebevoll um seinen Sohn Michael.

Es wird eine junge Frau ermordet aufgefunden. Sehr schnell steht fest, es ist Katie (Emmy Rossum), die älteste Tochter von Jimmi und sein Augapfel. Für sie hatte er sich aus der Kleinkriminalität zurück gezogen und ist solide geworden. Was Jimmi jedoch nicht wußte: Seine Tochter wollte die Stadt verlassen und mit ihrem Geliebten Brendan Harris (Tom Guiry) ein neues Leben anfangen! Brendan gehört zu einer Gangster-Familie, mit der Jimmi in seiner Ganoven-Zeit Kontakt hatte.

Sean steht die Aufgabe zu, diesen Fall mit seinem Partner Whitey Powers (Laurence Fishburne) zu klären, was ihm nicht leicht fällt angesichts der gemeinsamen erlebten Kindheit. Sehr schnell fällt der Verdacht auf Dave, da er in der gleichen Nacht ebenfalls etwas erlebt hat. Jimmi erfährt auch von diesem Verdacht und nimmt es dann in seine Hand!

Mein Fazit:

Die ist ein sehr spannender Krimi! Die Handlung baut sich stetig auf und die Protagonisten bewegen sicht stets in ihrem zugedachten Rahmen. Clint Eastwood hat es sehr gut verstanden, seine Figuren entsprechend in Szene zu setzen.

Dabei wird mehr auf Dialoge gesetzt, auf zwischenmenschliche Ebenen kommuniziert. Als Zuschauer wird man von den Geschichten gefangen gehalten. Man hat keine Chance, sich dem zu entziehen, denn schließlich will man letztendlich selbst wissen, wer Katies Mörder wirklich war!

Mich beeindruckte die schauspielerische Leistung von Tim Robbins und Sean Penn. Tim Robbins, weil es ihm gelungen ist, glaubhaft einen Mann dazustellen, der sich von seinem Schicksal nie erholen wird und von Sean Penn, der im Film die Wandlung vom liebenden Vater zum Ganoven authentisch schaffte.

Abgerundet stellt der Film ein düsteres Bild da und gibt dem ganzen noch einen drauf. Wer nicht so sehr auf Action steht, sondern mehr auf Dramatik, die die Geschichte schon allein mitsich bringt, sollte sich diesen Film keineswegs entgehen lassen.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 21.03.2008.

Veröffentlicht am 19.01.16!

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