Arizona Dream

usaArizona Dream (1993)

Regie: Emir Kusturica
Drehbuch: David Atkins
Produktion: Claudie Ossard, Yves Marmion, Richard Brick
Musik: Goran Bregovic
Kamera: Vilko Filac
Darsteller: Johnny Depp, Jerry Lewis, Faye Dunaway, Lili Taylor, Vincent Gallo, Paulina Porizkova, u.v.a.
Dauer: 142 Minuten

B0000AVV8EInhaltsangabe:

Axel Blackmar (Johnny Depp) ist ein Tagträumer! Während er von einem fliegenden Fisch in Alaska träumt, zählt er Fische im Hudson River in New York. Seine Eltern starben vor Jahren an einem Unfall und er hat nur noch seinen Onkel Leo Sweetie (Jerry Lewis), der in Arizona Cadillacs verkauft. Leo träumt davon, die Cadillas zu einem Turm aufeinander zu stapeln.

Leo Sweetie will die junge Polin Millie (Pauline Porizkova) heiraten und bittet daher Axel und Paul Leger (Vincent Gallo) zusich. Axel will nicht bleiben und will auch keine Cadillacs verkaufen. Aber um des lieben Friedens willen macht er mit. Und dabei lernt er Elaine Stalker (Faye Dunaway) und ihre Tochter Grace (Lili Taylor) kennen. Sofort verliebt sich Axel in Elaine und tatsächlich wird er ihr Geliebter. Kurzum quattiert er sich bei ihr ein und hilft ihr, die Flugmaschine zu bauen. Elaine will endlich fliegen. Grace fühlt sich von dem ausschweifenden Sexualleben ihrer Mutter schwer gedemütigt und spricht ständig vom Tod.

Aber dann stirbt Onkel Leo und Axel muss sich mit den Tatsachen des Lebens auseinander setzen. Wird er doch noch helfen, Träume zu erfüllen?

Mein Fazit:

Dies ist ein absolut chaotischer Film! Ich habe ihn bis jetzt nicht so wirklich verstanden, aber er war zuweilen schon so skuril und daneben, das ich hier bald auf dem Boden gelegen habe vor Lachen! Ein junger Johnny Depp anzusehen ist die reinste Augenweide, vor allen Dingen, weil er in vielen Situationen überhaupt nicht perfekt aussieht. Wie ein normaler junger Mann, der gerade die Liebe für sich entdeckt hat.

Faye Dunaway und Jerry Lewis wirken dabei tatsächlich alt (was sie ja auch im Film sein sollten). Jerry Lewis wollte sich wohl in der einen oder anderen Szene an alte Zeiten erinnern lassen, auf mich wirkte es aber eher abgestumpft. Vincent Gallo und Lili Taylor kenne ich bis jetzt gar nicht. Sie haben grandios gespielt, vor allen Dingen Lili Taylor. Ich muss mal schauen, was es sonst noch so über sie zu berichten gibt!

Alles in allem ist es ein Film, den man sich bestimmt nicht zweimal ansehen muss. Aber um der Schrägheit und Skurilität willen sollte man es tun!

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 25.09.2007.

Veröffentlicht am 21.01.16!

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