Cars

usaCars (2006)

Regie: John Lasseter
Drehbuch: John Lasseter
Musik: Randy Newman
Darsteller (Stimmen): Daniel Brühl, Friedrich Schoenfelder, Bettina Zimmermann, Gudo Hoegel, Rick Kavanian, u.v.a.
Dauer: 117 Minuten
Dies ist der 1. Teil der Cars & Planes-Reihe.

B000IOMRWMInhaltsangabe:

Lightning McQueen (Stimme: Daniel Brühl) ist der Newcomer in der Piston Cup-Saison. Er kämpft zusammen mit zwei anderen um den Sieg des Cups, doch seine Überheblichkeit und Arroganz führen dazu, dass er mit zwei anderen Rennwagen genau gleich ins Ziel einfährt.

Somit findet ein Entscheidungs-Rennen in Kalifornien statt. Siegessicher macht sich Lightning in seinem Truck Mac auf den Weg zur West-Küste. Mac jedoch ist müde und schläft auf der Straße fast ein. Dabei verliert er Lightning McQueen, der sich plötzlich auf der Route 66 in dem kleinen Städtchen Radiator Springs wieder findet und einen ordentlichen Eindruck hinterlässt.

Nachdem er dort die Straße völlig ruiniert hat, wird er vom Doc (Stimme: Friedrich Schoenfelder) dazu verdonnert, sie zu reparieren. Sämtliche Versuche, die Einwohner darauf hinzuweisen, dass er unbedingt nach Kalifornien für ein Rennen müsse, schlagen fehl.

Es bleibt ihm nichts anderes übrig, als die Straße zu reparieren und allmählich erkennt er auch den Charme des kleinen Städtchens, nicht nur durch seinen neuen Freund, dem Abschleppwagen Hook (Stimme: Reinhard Brock). Sondern auch durch die süße Sally (Stimme: Bettina Zimmermann), eines schnittigen kleinen Porsche.

Doch in Radiator Springs gibt es noch andere interessante Geheimnisse, die Lightning McQueen nachhaltig verändern. Und wird er es noch rechtzeitig zum Entscheidungs-Rennen nach Kalifornien schaffen?

Mein Fazit:

Mein Sohn liebt diesen Film, vor allen Dingen die rasanten Rennen am Anfang und am Ende des Films. Aber inzwischen kann er auch dem Mittelteil einiges abgewinnen und so haben wir den Film bedingt durch das schlechte Wetter schon einige Male mit Begeisterung gesehen.

Die Macher haben sich wirklich eine tolle Geschichte einfallen lassen. Liebevoll gezeichnete Autos, herzerfrischende Charaktere, schnittige und spannende Rennen und einen leisen moralischen Aufhänger, der sich wie ein roter Faden durch den Film zieht. Ob kleine Kinder den erkennen, vermag ich allerdings bezweifeln. Den wahren Kern der Geschichte erkennt man wohl erst später, wenn man selbst ein bisschen Erfahrung gesammelt hat. Aber dafür gibt es ja auch Eltern, um es zu erklären. Die Wandlung vom arroganten und selbstverliebten Renn-Auto zu einem sozial integrierten und durchaus geschätzten Mitglied der Gemeinschaft ist gut gelungen und auch glaubhaft dargestellt.

Die Musik und den einen oder anderen Bezug zur realen Motorsport-Welt (Michael Schuhmacher, Mika Häkkinen, Christian Danner, nur um einige zu nennen) machen den Film zusätzlich zu einem wahren Familien-Spaß, der auch nach dem zehnten Sehen nicht an Reiz verloren hat.

Für mich ist es ein toller Familien-Film, den ich mit 90% bewerte.

Anmerkung: Bei Zelluloid.de gibt es bereits eine Rezension vom 05.04.2008.

Veröffentlicht am 31.01.16!

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