Töchter der Sehnsucht

usaTöchter der Sehnsucht (1990)
Originaltitel: Kalaidoscope

Regie: Jud Taylor
Drehbuch: Karol Ann Hoeffner
Produktion: Douglas S. Cramer, Darren Frankel, Dennis Hammer
Musik: Johnny Mandel, Dennis McCarthy
Kamera: Laszlo George
Darsteller: Jaclyn Smith, Perry King, Patricia Kalember, Claudia Christian, Donald Moffat, Terry O’Quinn, u.v.a.
Dauer: 96 Minuten
Romanvorlage: „Töchter der Sehnsucht“ von Danielle Steel

B000JCF74SInhaltsangabe:

George Chapman (Perry King) wird von Arthur Patterson, einem renomierten New Yorker Anwalt, beauftragt, drei Geschwister wiederzufinden, die einander seit über 30 Jahre nicht gesehen haben und auch nichts voneinander wissen. Arthur Patterson ist alt und er ist schwer krank. Er hat die drei Geschwister, die damals Vollwaisen waren, trennen müssen, als sie noch sehr klein waren. Um seinen letzten inneren Frieden zu finden, beauftragt er den Detektiv Chapman mit der Suche der inzwischen erwachsenen Frauen.

Georges Weg führt zu Hillary Walker (Jaclyn Smith), der ältesten der drei Töchter. Sehr schnell spürt er, das mehr an der Geschichte dran ist, denn Hillary zeigt nicht sehr viel Freude über Arthurs edle Absichten. George findet zudem heraus, das ihre Kindheit von Mißhandlungen und schweren Demütigungen geprägt war. Sie hatte kein Zuhause mehr und mußte sich im Leben allein durchschlagen. Anders dagegen verliefen die Leben der Geschwister Alexandra (Patricia Kalember) und Meagan (Claudia Christian). Sie hatten liebevolle Adoptiveltern, die sie großzogen.

Nur durch Georges Hartnäckigkeit kann Hillary sich dazu entschließen, dem Treffen mit ihren Geschwistern in Arthur Pattersons Haus beizuwohnen. Dort erfahren alle drei voneinander. Arthur erklärt ihnen die Umstände, wie die Eltern um Leben kamen. Aber Hillary beichtet noch ein weiteres Geheimnis, was nur sie allein wußte und weshalb sie dem nun alten Mann nicht verzeihen kann. Doch auch für sie kommt der Moment, wo sie ihm verzeiht!

Mein Fazit:

Ich habe diesen Film mit Spannung erwartet und die Handlung sehr gut verfolgt. Allerdings bin ich nicht ganz so begeistert wie bei all den anderen Danielle Steel – Verfilmungen. Zwar ist die Grundgeschichte richtig interpretiert, dennoch gibt es in vielen Situationen deutliche Unterschiede zur Romanvorlage. Ein Beispiel: Die mittlere, Alexandra, wuchs nicht wie im Film in den Südstaaten auf, sondern in Frankreich. Meagan war zwar auch im Buch eine Ärztin, aber nicht wie im Film verheiratet und vom innigen Wunsch beseelt, ein Kind zu bekommen.

Die Rolle von Hillary Walker wurde von Jaclyn Smith besetzt; wie ich finde, eine exzellente Wahl. Sie hat ihre schauspielerische Qualitäten ja auch schon in „Familienbilder“ unter Beweis gestellt.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 11.04.2008.

Veröffentlicht am 09.02.16!

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